Municorn goes Greece // Catching the sunset of Santorini

Catching the sunset of SantoriniIhr lieben Municorn-Freunde! Ich bin wieder aus meinem Urlaub zurück und versuche gerade meine Eindrücke zu sortieren, den Jetlag zu überwinden und wieder in den Arbeits-Alltag zu finden. Ich habe natürlich einiges über Vietnam im Gepäck – aber bevor ich euch nach Fernost entführe, habe ich mir gedacht, ich schicke ein paar warme Sonnenstrahlen über die grauen November-Tage und zwar mit den Sonnenuntergängen Santorinis. Denn was wäre Schmuddelwetter ohne ein kleines Portiönchen Fernweh? Wie passend, dass ich faules Stück die Bilder von Santorini noch nicht verbloggt habe. Aber das wäre dann auch der letzte Post zum Griechenland-Urlaub und ich bin nach diesem sonnendurchtränkten Blogpost innerlich befreit und bereit für die Erstellung der Vietnam-Guides. So! ;-)

Ein Blogpost mit Sonnenbildern. Mehr nicht? Nein. Denn ein Aufenthalt auf Santorini bedeutet meiner Meinung nach genau das und nicht viel mehr: Sonnenuntergänge, schmucke weiße Häuschen und die Aussicht darauf. Aber dafür in der Superlative. Im Juli-Rückblick habe ich euch ja schon eine Auswahl meiner Instagram-Bilder gezeigt und die klassichen Postkarten-Motive von Santorini begegnen einem ja auch regelmäßig auf Instagram, Facebook und Co.

Und weil ich ein leicht von den sozialen Medien beeinflussbares Wesen bin, haben mich genau diese Bider motiviert, mir das ganze auch mal in live anzuschauen. Und ich muss sagen: Ich habe dort wirklich die schönsten und spektakulärsten Motive des ganzen Urlaubs vor die Linse bekommen. Wenn die Sonne im Meer versinkt, und du denkst, dass sie einen Lichtstrahl übers Meer schickt, nur um direkt auf dich zu zeigen, wird auch der nüchternste Mensch zum kitschigen Romantik-Freund. Und ich bin mir sicher, es gibt keinen einzigen Santorini-Besucher, der nicht mindestens ein bis fünftausend Sonnenuntergansbilder in den verschiedensten Sonnenstands-Positionen geknipst hat.

Aber ich muss sagen, das war es dann auch schon mit dem Urlaub auf Santorini. Sonnenuntergang und Aussicht – Vulkankrater und Sonnenuntergang. (Dafür verlief der Aufenthalt aber auch nahtoderfahrungsfrei.) Man kann natürlich auch noch die Insel erkunden  um die Sonnenuntergänge von verschiedenen Punkten aus zu betrachten (wer hätte das gedacht ) oder auch an den Strand gehen. Trotzdem habe ich das Strandleben und Insel erkunden auf Kreta viel entspannter und authentischer empfunden. Gerade im Juli würde ich nicht mehr nach Santorini fahren. Es ist total überlaufen und ziemlich teuer.

Und da der Ausblick vom Kraterrand ja zentrales Thema ist, und die Unterkünfte in erster Reihe unbezahlbar, ausgebucht oder beides zusammen sind, würde ich wirklich in der Nebensaison kommen. Dann kann man sich ein schönes Hotel mit Pool an der Kaldera leisten, alle fünfe gerade sein lassen und die Aussicht genießen. Der Massen-Sonnenuntergangs-Tourismus geht sogar so weit, dass man sich Stunden vorher in Oia auf der Burg einen Platz sichert, um dann mit den anderen fünftausend Touristen zu klatschen, wenn die Sonne dann versunken ist.

Wir haben es vorgezogen, in einem idyllischen Cafe mit klassischem Windmühlen-Hintergrund überteurten Frappee zu trinken und dort Aussicht und Sonnenuntergang zu genießen. (Was auch sonst). Essen kann man wie überall in Griechenland auch sehr lecker, hier gilt natürlich das gleiche wie bei den Hotels: Aussicht und Sonnenuntergang kosten doppelt so viel.

Wer wie wir zu spät dran ist und kein bezahlbares Hotel am Kraterrand mehr bekommt, oder wer – im Gegensatz zu mir – selbigem entspannt und relaxt den Rücken zukehren kann, dem kann ich das Hotel Casa Bianca empfehlen. Das kleine Boutique Hotel liegt in Imerovigli zwischen den größeren Städten Oia und Fira und ist im einfachen griechischen weißen Stil gehalten. Das schnuckelige Hotel hat keinen Speisesaal und so bekommt man das Frühstück auf einem Tablett aufs Zimmer serviert, das fand ich besonders nett.  Wegen dem Frühstück und auch so kann ich die oberen Zimmer mit Terrasse empfehlen. Einen kleinen Pool gibt es auch und Antonia an der Rezeption ist nett und hilft schnell weiter. Wäre da nur nicht das immer währende „Tourist zweiter Klasse ohne Aussicht am Krater sein“ Gefühl. Ihr seht, ich habe ein regelrechtes Kraterrand-Trauma, das auch jetzt im November noch nicht überwunden ist ;-) Wenden wir uns lieber wieder dem wichtigsten Thema zu: Dem Sonnenuntergang.

Ich wünsche euch einen schönen Abend, im Warmen mit ner Tasse Tee und ein bisschen griechischer Sonne im Herzen. Liebe Grüße *thea

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