Über mich und das Bloggen

municorn - about meEs ist schon ein wenig her, als Larissa und Sabine mir ein Blogstöckchen zugeworfen haben. Das bedeutet, dass dieser Beitrag ähnlich wie ein Staffelstab von Blog zu Blog geht, und die Fragen dort individuell beantwortet werden. Und weil ich mich einerseits über die „Nominierung“ gefreut habe und ich euch ein bisschen was über mich und warum ich das Municorn schreibe erzählen möchte, gibt’s jetzt hier mit einiger Verspätung die Antworten. Und weil ich nicht so ganz bilderlos bloggen wollte und der güldene Herbst bis jetzt hier sowieso zu kurz kam, gibt’s noch ein paar Herbstimpressionen mit mir und den Isarauen obedrauf. Viel Spaß damit!

Warum bloggt ihr?
Einerseits habe ich vom Freundeskreis immer wieder gehört, dass ich doch mal ne Kolumne oder etwas ähnliches schreiben sollte. Im Erzählen von lustigen Anekdoten bin ich einfach am besten, aber das traue ich mich hier nicht in der vollen Wucht rauszulassen, wegen Privatsphäre und so ;-) Aber trotzdem brauche ich einen kreativen Ausgleich, eine Spielwiese für meine Bilder und Gedanken, für meine ganz eigenen Lieblingsthemen. Für mein München und die Reisen. Ich möchte hilfreiche Reisetipps geben und Impressionen zeigen. Und mich austoben. Und natürlich ist da auch ein Selbstdarstellungsdrang und die Lust auf Öffentlichkeit dabei. Die Freude über jeden Kommentar, Feedback und Besucherzahlen zeigt mir, wie wichtig dieser virtuelle Ort für mich geworden ist.about me 1

Gibt es einem Anlass, der zu eurem erstem Blogpost geführt hat, eine Geschichte, die Ihr mit ihm verbindet?
Ich hatte meinen Blog angelegt und große Visionen, mir als Vorbilder gleich die tollsten Blogger überhaupt rausgesucht. War in New York und wollte einen Reisebericht darüber schreiben, als Premiere, und habe dann irgendwie den Zugang nicht gefunden. Habe mehrmals angefangen und war überfordert von der Masse an Bildern und dem dort erlebtem. Und dann hatte ich ein Spinat-Risotto erfunden und das einfach fotografiert und gebloggt. Obwohl ich überhaupt kein Food-Blogger bin und das auch nicht werden wollte, aber ich musste „einfach was machen“. Ich sollte mal wieder was fürs Veggie-Corn schreiben fällt mir da ein…und Spinat-Risotto könnt ich auch mal wieder kochen…

Gebt Ihr Eure Texte vor der Veröffentlichung noch jemandem zu lesen?
Nein, wenn ich fertig bin, bin ich fertig und dann will ich es immer gleich raushauen ;-)

Wie sieht das Zusammenspiel zwischen Eurem Blog und Euren Aktivitäten in den sozialen Netzwerken aus?  Klickt auf die Knöpfe oben rechts und findet es heraus!

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Habt Ihr einen festen Kreis an Leserinnen und Lesern und kennt diese?
Es gibt ein paar Freunde und Bekannte, die regelmäßig mitlesen und treue Seelen, die auf Facebook und Insta immer schön mitliken, vielen lieben Dank dafür. Ich bin dann aber doch immer wieder überrascht, wer mir alles Einhörner schickt, also gibt es einige, die zumindest wissen dass ich irgendwas im Internet mit Einhörnern mache und die dann wohl auch mal vorbei schauen. Mittlerweile habe ich einige Blogs gefunden, bei denen ich Stammleserin bin und umgekehrt, wir gegenseitig kommentieren oder auch Gastbeiträge tauschen. Wenn die Mischung der Leser und Begegnungen aus der analogen und digitalen Welt so bleibt, würde mich das freuen –  natürlich in steigender Auflage aus beiden Welten umso mehr ;-)))

Gibt es ein Thema oder ein Anliegen, das Euch besonders am Herzen liegt und das Ihr mit Eurem Blog verfolgt?  Ich möchte das zahlreiche Aufkommen von Einhörnern in der virtuellen und analogen Welt belegen.  (Weitere Gründe siehe Frage eins)

Wo schreibt Ihr Eure Texte? Im Büro, zuhause, am Schreibtisch, auf dem Sofa, im Café …?
Einzelne Textfragmente, meistens besonders lustige oder schön klingende Ausdrücke flimmern oft im Kopfkino zu mir. Entweder in öffentlichen Verkehrsmitteln oder auf dem Rad. Das sind Momente, in denen ich ganz schnell in meine Phantasiewelt abtauche, mir Sachen ausspinne und ins Träumen gerate. Einhorn-Momente halt. Seit es den Blog gibt, rattern dann auch öfter Ideen für Beiträge und Fotos durch den Kopf. Vielleicht kann man da  auch eine Parallele ziehen, denn seit es Mr. X gibt muss ich diese Momente nicht mehr für unerfüllte Lieben verschwenden was etwa in den gleichen Zeitraum fällt, hihi;-)) Ein paar der Ideen finden dann auch wirklich auf den Blog, meistens morgens im Bett schnell getippt mit dem Laptop auf dem Schoß, bevor ich mich ins Büro aufmache oder halt am Wochenende, sitz-liegend auf Couch oder Bett.municorn - about me 3

Wie vernetzt Ihr Euch mit anderen Bloggerinnen und Bloggern?
Ich lese regelmäßig Blogs und kommentiere dort. Ich finde Blogparaden eine super Sache und finde leider viel zu wenig Zeit regelmäßig bei so schönen Aktionen wie zum Beispiel den Helden des Alltags oder Arianes Fotosommer (leider nicht geschafft) mitzumachen. Zumindest mache ich jetzt hier mit, wenn auch mit einiger Verspätung. Ich könnte mir auch vorstellen mal auf eine Blogger Konferenz, Workshop oder ähnliches zu gehen.

Was war das aufregendste Ereignis, das Ihr mit Eurem Blog verbindet?
Die Einladung zum Stilrad Event fand ich so aufregend, dass ich erst nicht hinwollte. Zu sehen, welche Zugriffszahlen der Beitrag dazu auf meinem Mini-Blog dann hatte war fast genauso aufregend.

Was war Euer Medium, bevor Ihr anfingt zu bloggen? Das persönliche Gespräch, das Tagebuch, der Leserbrief, die Demo, Artikel in Zeitungen und Zeitschriften?
Ich bin ein Mensch, der gerne Netzwerkt. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die seit ihrer Kindheit die gleichen Freunde in der gleichen Intensität haben, und über Familie und Partner hinaus keine Kontakte pflegen. In meinem Herzen ist Platz für viele liebe Menschen, die sich in den Lebensphasen wie Schule, Praktikum, Studium und Beruf angesammelt haben und dort fröhlich tummeln. Ich möchte keinen missen. Deswegen ist die Unterhaltung und das persönliche Treffen mit diesen Menschen immer ein Highlight. Weil ich mich nicht vierteilen kann sind die sozialen Medien für mich sehr wichtig. Eine Entlastung zum Kontakt halten. Mit dem Blog wage ich den Schritt über das rein private hinaus er ist kein Ersatz dafür, sondern ein kreativer Zusatz um Geschichten darüber hinaus zu erzählen, ein Medium für mich selbst, das aber hoffentlich auch vielen anderen gefällt und auch  Menschen über den Bekanntenkreis hinaus anregt.

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Meint Ihr, dass es Euren Blog auch noch in 5 Jahren geben wird? Und wenn nicht, was sonst?
Das kann ich nicht sagen, wer weiß ob ich dann noch in München wohne oder doch meinen Traum von einem BnB am See wahr mache und dann darüber blogge? Was macht ein Municorn ohne München? Ich hoffe natürlich, dass mir dieses Hobby noch lange so viel Spaß und Inspiration gibt wie jetzt. Gefühlt habe ich gerade erst angefangen, ich habe mehr Ideen und Inhaltsmunition als ich verfeuern kann, der einzige Grund warum es hier manchmal still ist, ist die liebe Zeit….

So, genug aus dem Nähkästchen geplaudert! Und weil der Begriff Nähkästchen ein passender Übergang zu den DIY-Queens vom Glücksmädchen-Blog ist, reiche ich das Stöckchen an sie weiter. Außerdem würde mich noch brennend interessieren, wie The Magnolia Blossom die Fragen beantwortet. Natürlich nur wenn ihr Lust drauf habt  ;-) Einen schönen Tag euch allen, liebe Grüße *thea

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