Anleitung für entspannte Tage zwischen den Jahren // Cocooning und ein Winter-Porridge

winter time is cocooning timeIhr lieben Municorn-Freunde! Die Weihnachts-Feierlichkeiten sind vorüber und passend zu der nun langsam einkehrenden gesättigten Ruhe nach dem Geschenke ein- und auspacken und zu Verwandten und Familien-Terminen hin und zurück zu reisen, wurde das Land nun auch noch mit dem ersten Schnee überzuckert. Jetzt beginnt doch eigentlich erst die richtige „stade“ Zeit. Die Zeit zwischen den Jahren. In der alles etwas langsamer verläuft, die meisten Menschen frei haben und etwas die Seele baumeln lassen können. Und dazu passend kommt dieser Blogpost. Eigentlich habe ich die Bilder schon seit dem ersten Advents-Wochenende im Kasten, aber bin noch nicht dazu gekommen, den Text zu schreiben. Deswegen ist auch noch ein Weihnachtliches Rezept dabei. Aber kein Beitrag zum Festtagsmenü sondern das perfekte Zubehör zum ausruhen, Seele baumeln lassen und relaxen. Und weil ich finde, dass man bis Dreikönig getrost noch Spekulatius und Lebkuchen in sich reinstopfen kann, habe ich gedacht ich poste den Beitrag einfach jetzt. Mit kuscheligen Bildern als Anregung für ein paar gemütliche entspannte Tage zwischen den Jahren und bis Dreikönig.

Eigentlich bin ich ja ein aktiver Mensch, der sich gerne und oft mit lieben Freunden und Bekannten verabredet, um etwas zu unternehmen oder einfach mal beim Kaffee trinken raus zu kommen. Gegenüber gelangweilten Stubenhockern, die sich passiv durch das schlechte Fernsehprogramm unserer Tage zappen, nur um die Zeit totzuschlagen, bringe ich ziemlich wenig Verständnis entgegen. Carpe Diem, nutze den Tag ist meine Devise. Wofür ich aber vollstes Verständnis aufbringe, sind bewusst genommene faule Stunden die nur zum Entspannen da sind. Das kann im Sommer auf der Decke in der Sonne, bei winterlichem Schmuddelwetter aber noch viel besser drinnen zelebriert werden. Cocooning eben. Wenn ich einen Cocooning-Tag ausrufe, will ich einfach mal keinen Aktionsradius und meine Ruhe von der Außenwelt haben. Dann will ich es mir gemütlich machen mit bequemen Kalmotten auf der Couch abhängen und leckere Sachen essen. Der einzige Input von außen kommt aus einem guten Buch oder einem endlos Serien-Marathon. EIn Kurzurlaub zuhause.

Und weil ich auf dem Tollwood bei einem Alpacca-Stand von einer niedlichen Südamerikanerin so schöne Kuschel-Socken mit Lamas drauf erstanden und das perfelte Gammeloutfit komplettiert habe, das sogar für die Außenwelt herzeigbar und blogbar ist, habe ich gedacht ich lasse euch an meiner zelebrierten Faulheit etwas teilhaben. Und damit ihr auch noch was davon habt, gibts noch ein leckeres Rezept für den perfekten Abhäng-Tag obendrauf. Einen Winter-Porridge mit Weihnachts-Geschmack nämlich. Zu Porridge habe ich ein zwiegespaltenes Verhältnis müsst ihr wissen. Die Grundsubstanz schmeckt ziemlich fad und langweilig, finde ich. Wenn man aber dann noch ein paar Zutaten hinzufügt, hat man eine herrliche warme Mahlzeit zum Frühstück oder für zwischendurch, irgendwie was tröstliches. Man muss nur aufpassen, dass man nicht zu viel macht, denn das Zeug stopft ganz schön. Die Schüssel auf den Fotos reicht locker für 2 Personen, oder einen hungrigen Mr. X, dem danach schlecht ist ;-)

Porrigde mit Spekulatius und Lebkuchen

Zutaten:

*Einen Apfel*
*feine Haferflocken*
*Milch*
*etwas Kakaopulver*
*etwas Honig*
*EIne Hand voll Nüsse, je nach Geschmack zB. Haselnüsse, Mandeln, Pekanüsse…*
*Einen Lebkuchen, Gewürzspekulatius*
*Zimt und/oder Spekulatiusgewürz*

Und so geht’s
Nüsse grob hacken und ohne Fett rösten
Apfel schälen, in Stückchen schneiden und in einem Topf mit etwas Wasser erhitzen und zu Kompott werden lassen.
Haferflocken darüber geben, mit Milch übergießen alles unter Rühren erhitzen. So lange Milch einrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Je nach Geschmack mit Honig süßen, Kakaopulver, Zimt und Gewürze (Spekulatius, Lebkuchen, Nelkenpulver) hinzufügen.
Topf vom Herd nehmen, Lebkuchen und Spekulatius zerbröckeln und einrühren. Als Deko jeweils ein Stück drauf setzen, geröstete Nüsse darüber geben.

Es sich gemütlich machen und noch warm genießen. Hmmmm lecker.
Wer den Brei noch etwas auflockern möchte, kann noch Joghurt oder frische Früchte, zB Blaubeeren dazu geben.

Vegan schmeckt das Rezept bestimmt auch gut, dann einfach Soja oder Mandelmilch nehmen und die entsprechenden Gebäckstücke zerbröseln.

Ich wünsche euch schöne, ruhige entspannte Tage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Und auch wer wie ich morgen arbeiten muss: Lasst es entspannt angehen. Und heute wird’s sowieso nochmal so richtig entspannt. Alles liebe, eure Cocooning-Queen *thea

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