Aus meiner Lunchbox // Indian Summer Bowl {vegan}

indian-summer-bowlSalat mit Kürbis, Feigen und Mandelmus-Limetten-Dressing

Vor ungefähr einem Jahr habe ich euch in diesem Post erzählt, dass ich mich in der Kantine abgemeldet habe und mein Essen für die Mittagspause selbst mitnehme. Immer noch ist es mir den Umstand wert und es macht mir meistens sogar Spaß, morgens die Lunchboxen für mich und Mr.X. zu befüllen und mir immer wieder neue Kombinationen an Mittagssnacks auszudenken. Regelmäßig lasse ich euch daran auch auf Insta und Facebook teilhaben und merke, dass der morgendliche Blick in meine Lunchbox auch bei euch gut ankommt, denn für diese Fotos bekomme ich meistens sehr viel Resonanz.

Für das Befüllen der Lunchbox nehme ich entweder die Reste vom Vorabend oder – was öfter der Fall ist, weil abends selten genug übrig bleibt, fülle in eine Etage Salat, in die zweite verschiedene sättigende und bunte Toppings und in die dritte was zum Nachtisch. Wie die Kombination der Komponenten schmeckt, merke ich dann oft erst in der Mittagspause. Meistens schmeckt sie gut – aber es gibt auch manchmal Tage, an denen ich unverhofft begeistert vom Geschmack bin und die verschiedenen Aromen im Mund besonders gut zusammen spielen. Da habe ich mir wohl morgens im Halbschlaf ein neues Lieblingsrezept zusammen gerührt.

Daher habe ich mir gedacht, dass ich meine Rezepte-Rubrik hier auf dem Blog mit der Kategorie „Aus meiner Lunchbox“ ergänze, um meine liebsten Lunchboxkreationen nochmal nachzukochen, zu fotografieren und das Rezept festzuhalten – oder auch, wenn eines meiner Lunchboxbilder besonders gut bei euch ankommt, beziehungsweise ihr mich nach dem Rezept fragt. Lange Rede kurzer Sinn – bei diesem Rezept war ich so positiv vom Geschmack überrascht, wie der süßliche Kürbis mit den fruchtigen Feigen zum kremigen, erfrischenden Koreander-Mandelmuß-Limetten-Dressing passt – und bei euch ist es auch gut angekommen – daher ist es wie gemacht für den ersten Post dieser Reihe:

kuerbis-feigen-salat-vegan-for-fit-challengetauglich

Rezept für zwei Personen:

(Die Mengen sind wie immer geschätzt, müssten aber so passen – ansonsten einfach beim Kochen etwas nachjustieren)

Zutaten:

2-3 Hand voll frischer Blattspinat, geputzt und gewaschen
2-3 Hand voll Blattsalat (aktuell gibt es zB Eichblattsalat aus der Region)
1/4 Hokkaidokürbis (wenn es ein kleiner Kürbis ist, eher ein halber)
1 Feige
1/2 Packung Räuchertofu (ich mag am liebsten den Black Forest Tofu von Taifun, weil er so deftig gewürzt ist)
2 EL Kürbiskerne
etwas Ahornsirup oder Agavendicksaft
2 EL frische, geschnittene Frühlingszwiebelringe (die grüne Seite)

Für das Dressing:
1EL Mandelmus
2EL frischer Limettensaft
frische Koranderblättchen
Salz, Pfeffer

salat-bowl-kuerbis-feige-mandeldressing

und so gehts:

Backofen auf 200 Grad Ober- Unterhitze vorheizen. Den Kürbis in möglichst gleichmäßig dicke Spalten schneiden und mit etwas Olivenöl, Rosmarin, Chilli und Salz marinieren. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Kürbisspalten nebeneinander aufs Blech geben und im Ofen backen, bis der Kürbis weich ist. Die Garzeit hängt von der Dicke der Scheiben ab – ich denke ca 15-20 Minuten solltet ihr einplanen. Wenn der Kürbis weich ist, stelle ich noch ein paar Minuten die Grillfunktion an, um ein paar geröstete Ecken zu bekommen.

Während der Kürbis im Ofen ist, Salat waschen, schleudern und in eine Salat-Schüssel geben – oder gleich auf zwei große, tiefe Teller verteilen. Die Feige in Scheiben schneiden und auf den Salat legen.

Den Räuchertofu in kleine Würfel schneiden und in Öl in der Pfanne heiß anbraten, bis er knusprig ist. Mit einem Küchentuch das überschüssige Öl in Pfanne und vom Tofu abtupfen (Vorsicht heiß), die Kürbiskerne dazu geben und anrösten. Kürbiskerne und Räuchertofu mit einem Schuss Ahornsirup oder Agavendicksaft und einem guten Schuss dunklem Balsamico-Essig ablöschen. So lange kochen lassen, bis die Flüssigkeit reduziert ist, und Tofu und Kerne karamelisiert sind.

Für das Dressing das Mandelmuß und den Limettensaft in ein Schälchen geben und mit einem Esslöffel Wasser cremig rühren. Je nach gewünschter Konsistenz und Säure mit Wasser und/oder weiterem Limettensaft abschmecken. (Wenn ihr einen nahrhafteren, cremigen Dip auf eurer Bowl mögt, dann weniger Wasser nehmen- hier würde ich aber vorher auf den grünen Salat noch etwas Vinaigrette aus Essig/ Öl geben, damit es nicht so trocken ist – oder wenn ihr ein flüssiges Dressing mögt, dann mehr Wasser/Limettensaft dazu geben). Koranderblättchen klein schneiden und in das Dressing rühren.

Den fertigen Kürbis auf den Salat legen und das Tofu-Kürbiskern-Topping drüber geben. Die Frühlingszwiebel-Ringe drüber streuen. Am Schluss das Dressing bzw. den Dipp darüber gießen und mit einzelnen Koreanderblättchen garnieren.

salat-vegan-kuerbis-feige-raeuchertofu

Am besten schmeckt mir der Salat, wenn von jedem Bestandteil etwas gleichzeitig im Mund landet und die Aromen beim Kauen eine Party feiern. Diese saisonale Bowl mit leckeren und auch sättigenden und nahrhaften Bestandteilen wird es bestimmt noch öfter geben. Ich für meinen Teil zelebriere die Kürbissaison dieses Jahr mal wieder sehr – was sich auch auf dem Blog widerspiegelt – habe ich doch erst ein Grillrezept für Kürbis gebloggt – und ich kann nicht versprechen, dass es der letzte Kürbis-Content sein wird. Apropos Kürbis-Content: Ich frage mich, warum ich erst dieses Jahr auf die Idee gekommen bin, mal Kürbis-Hummus zu machen – auf dem Blog Transglobal Pan Party  gibt es übrigens ein leckeres Rezept dazu. Mögt ihr auch so gerne Kürbis? Was sind eure Lieblingsrezepte? Ich wünsche euch einen schönen Start in den Oktober, der hoffentlich noch ein bisschen goldener wird ;) Alles liebe

*thea

 

 

 

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