Outfit „waiting for Summer“ and a Sunday walk to „goldene Bar“

In der letzten Zeit habe ich es mir angewöhnt, meine Kamera öfter einfach mal in die Handtasche zu packen. Einerseits habe ich seit ein paar Wochen ein neues Objektiv mit Festbrennweite, das etwas leichter als mein Zoom-Kit-Objektiv ist. Man muss sich schon etwas umgewöhnen, wenn der Zoom plötzlich von den Füßen übernommen werden muss, aber mir macht das Knipsen gerade richtig Spaß und die Bilder gefallen mir auch schon recht gut. Andererseits brauche ich gerade im Job auch öfter meine Kamera und so ist sie jetzt öfter im Alltag mit dabei.

Das schöne daran ist, dass ich eigentlich schon länger wieder mehr über Restaurants oder meine Freizeitbeschäftigungen und Lieblings-entdeckungen in München schreiben wollte, aber das extra für den Blog zu planen, Kamera einpacken und so weiter war dann nie wirklich praktikabel. Zwar habe ich immer noch oft Hemmungen, in Restaurants meine Kamera auszupacken und Fotos zu machen – aber auf Reisen ist es mir ja auch egal und so spiele ich halt Tourist in der eigenen Stadt oder Münchenblogger -)

Ich finde auch, dass solche Beiträge vielleicht wieder mehr dem ursprünglichen Bloggedanken näher kommen, wiel ich so wieder mehr aus dem alltäglichen Leben erzähle, was ich so mache und unternehme – auch wenn die Bilder dann vielleicht nicht so schön werden, weil es schon dunkel ist oder einfach zu viele Leute im Weg.

Und während sich gerade die Sonne durch die dicke Wolkendecke kämpft, die München in den letzten Tagen nicht losgelassen hat, zeige ich euch die Bilder von unserem Spaziergang letzten Sonntag und eines meiner Lieblingsoutftis für die Überganzgszeit. Egal ob Herbst oder Frühling, die dicke Strickjacke von Kontatto zusammen mit meiner liebsten veganen Lederleggins, meiner knallroten Handtasche und einem Schal ziehe ich immer gerne als Vor – oder Nach-Stufe zum Wintermantel an. Mit dem Unterschied, dass ich im Herbst so richtig den Schichtlook und die goldenen Sonnenstrahlen genieße, während ich es im Frühling so gar nicht erwarten kann, dass die Blätter endlich grün werden, alles nicht mehr so kahl ist und ich überhaupt keine Jacke mehr bzw. nur eine dünne Jeansjacke brauche.

Ihr seht, ich bin nicht wirklich der Frühlingsmensch, vor allem weil es hauptsächlich ein Warten darauf ist, bis die Sonne endlich stark, die Blätter grün und die Temperaturen warm sind. Trotzdem freue ich mich schon sehr darauf, trotz drohendem Heuschnupfen immer mehr Zeit draußen zu verbringen und anstatt zuhause gemütlich Cocooning zu betreiben die Stadt für mich zurück zu erobern. Und da kommen wir auch gleich zu einem meiner Lieblingsplätze in München: Der goldenen Bar.

Letzten Sonntag sind wir dort eingekehrt und es war gerade die typische Kaffee-Sonntags-Rushhour. Daher war es entsprechend voll und ich habe nicht ganz so viele Fotos machen können und ein paar Handyschnellschüsse sind auch dabei. In die goldene Bar kann man aber auch toll abends zu feinen Cocktails oder Longdrinks einkehren oder bei wärmeren Temperaturen auf der schönen Terrasse sitzen – hier mal ein Foto aus wärmeren Zeiten:

Die Bar ist in der Prinzregentenstraße direkt anschließend an den englischen Garten im Haus der Kunst. Ich mag den Stil sehr, bei dem das wuchtige historische Beton-Gebäude mit dem goldenen Decor und den Metall- und Holztischen im Midcentury-Design in Kontrast steht. Alt und Neu, chic und lässig treffen hier entspannt aufeinander, was auch ein bisschen beim Publikum und dem Personal so ist. Ich freue mich schon auf eine lauen Abend mit netten Leuten und Weißweinschorle im Sommer auf der Terrasse der goldenen Bar.

Und jetzt wünsche ich uns allen ein wunderbars Frühlingswochenende – die Sonne hat sich mittlerweile durchgekämpft und es wird Zeit für meinen Samstagsspaziergang zum Wochenmarkt. Was haltet ihr von meinem Plan, öfter mal von Restaurants und Co zu berichten, wo ich mich in München so rumtreibe – auch wenn die Bilder vielleicht nicht so hochwertig werden? Happy weekend euch allen

*thea

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