Pancakes // einfach, schnell und lecker {vegan}

Neben den vielen schlechten Nebenwirkungen, die ständiges surfen und abhängen auf Instagram so mit sich bringt, kommt hier mal wieder ein positives Beispiel. Denn auf Social Media ist der #pancakesunday eine feste Institution und nachdem sich bei mir immer Sonntags beim durchscrollen ständig herrlich leckere Pfannkuchen aufgetürmt haben, wollte ich Insta-Opfer dann natürlich auch so einen schönen #pancakestack auf dem Frühstückstisch haben. Nachdem der erste Versuch gleich geglückt ist, und sich das aufstapeln und dekorieren auch noch entspannend, ja fast meditativ auf mich ausgewirkt hat, gibt es jetzt öfter bei uns sonntags Pancakes.

Ich habe diverse Rezepte ausprobiert und muss sagen, ich mag die veganen Varianten lieber als die klassischen Eierpfannkuchen. Und nachdem die Pfannkuchen nicht nur lecker, sondern natürlich auch sehr Foodstyling-tauglich sind, habe ich diesen Regen-Sonntag gleich mal produktiv genutzt und ein paar Bilder gemacht, um das Rezept zu bloggen. Ich variiere jeden Sonntag immer ein bisschen und probiere mich rezepttechnisch durch. Nach und nach hat sich aber dieses Grundrezept herauskristallisiert. Ich habe es auf Instagram bei Ronja alias Miss Grünkern entdeckt und für mich noch etwas abgewandelt, indem ich Äpfel statt Bananen genommen habe, weil die dringend aufgebraucht werden mussten. Das Rezept reicht für zwei Personen. Bei uns reicht es für zwei Personen eigentlich eher als Nachtisch, wir machen Sonntags meistens einen ausgedehnten Brunch und vorher gibt’s dann noch was pikantes. Auf den Bildern seht ihr genau, was mit der Menge rausgekommen ist: Zwei Pfannkuchentürme mit jeweils circa 5 kleineren Pfannkuchen.

Grundrezept für zwei Personen

Zwei kleinere Äpfel oder 1 reife Banane
10 g Nussmus oder Kokosöl
100 ml Pflanzenmilch
100 g Dinkelmehl
Je 1 TL Backpulver/Natron & Apfelessig

Am besten wird der Teig, wenn man die entkernten Äpfel oder die Banane zuerst mit der Milch und dem Nussmus für mindestens 1 Minute schaumig mixt. Ich nehme unseren Standmixer, geht aber sicher auch mit einem Pürierstab. Danach das Mehl mit einem Schneebesen unterrühren. Zum Schluss erst das Backpulver, das Natron und den Essig in eine separaten Schüssel geben, kurz reagieren lassen und ebenfalls unterrühren. Dann noch 15 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen und der Teig ist perfekt für schön runde und leckere Pancakes. Beim Ausbacken nehme ich mit einem Küchentuch etwas Kokosöl auf und wische damit die Pfanne aus. So hat man keinen Fritteusen-Effekt, aber die Pancakes hängen auch nicht fest.

Das Grundrezept könnt ihr ganz einfach variieren, zB. mit Kakao, Kokosraspeln, Zitronenabrieb, Mohn – oder direkt Früchte, zB. Blaubeeren gleich mit rein backen. Hier habe ich das Grundrezept genommen, und im nachhinein beim Stapeln abwechselnd Johannisbeeren-Marmelade und Kokos-Joghurt draufgestrichen. Danach habe ich Beeren drübergestreut, Sirup und Sonnenblumenkernmus drüber tröpfeln lassen und zum Schluss noch mit Schokoraspeln getoppt. Ihr seht, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, beziehungsweise kann man die Pancakes spontan dem anpassen, was noch so im Kühlschrank ist.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen und noch einen gemütlichen Sonntag! Ich bin heute richtig produktiv und werde noch ein weiteres Rezept kochen und shooten, das gibt’s dann zum Abendessen ;-)

Alles liebe und bis bald

*thea

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