Aus meiner Lunchbox // Frühlingssnack mit Erdbeeren, Rhabarber und Chiapudding {vegan}

Dieser Blogpost war erst gar nicht geplant – aber ich habe irgendwann von Sonntag auf Montag spontan diesen schicken Frühlingssnack für die Lunchbox (streng genommen kommen Schraubgläser natürlich nicht in die Box sondern dazu) erfunden und am Montag vor der Arbeit angesichts der Fotogenität schnell noch ein paar Bilder für Instagram geschossen. Als dann aber sowohl Mr.X – der eigentlich überhaupt keinen Chia-Pudding mag – als auch ich geschmacklich von der Kombination positiv überrascht waren und das Ganze auch noch einfach zuzubereiten geht und in einem Schraubglas sowohl perfekt für to go ins Büro ist, ALS auch angebertechnisch beim Osterbrunch oder sonstigen Events mit Besuch was hermacht UND ich die Rhabarbersaison auch noch damit eingeläutet habe, habe ich gerade beschlossen, das Ding schnell mit den Fotos vom Montag, die ich intuitiv sowieso mit meinem neuen Lieblingsobjetiv geschossen hatte, zu bloggen. Vielleicht ist ja der ein oder andere in Schichtlust oder überlegt, wie er was gesundes hübsch verpacken kann, dann habt ihr hier jetzt was ;-)

Dabei bin ich eigentlich gar nicht so der Chiapudding-Fan. Vor zwei Jahren gab es in der Foodbloggerszene ja gefühlt kein Retten mehr vor dem glibberigen Zeug und ich habe mich immer gefragt, was der Hype denn soll. Denn die Dinger sind ja nicht gerade günstig. Zwar gesund und weil man sie so lustig schichten kann auch irgendwie hübsch anzusehen aber geschmacklich nicht so der Knaller. Ich habe also seit geraumer Zeit noch Chiasamen rumstehen und die immer so neben den Leinsamen (die Wahlmünchnerin in mir hatte erst „Laimsamen“ geschrieben, haha) in geringen Dosen ins Müsli gestreut nach dem Motto: Hier könnt ihr eure volle gesunde Wirkung entfalten, aber geschmacklich nichts anrichten.

Während andere beim Chia-Pudding auch oft die Konsistenz ganz schlimm finden, hat mich das übrigens eher gereizt, dem ganzen noch eine Chance zu geben – erstens wie bereits erwähnt: die Optik und zweitens mag ich so glitschiges Zeug schon irgendwie. Ich war auch total fasziniert, als ich vor dem großen Hype das erste Mal 2009 in Kuala Lumpur Bubble Tea getrunken habe, war danach bekennende „Black Pearl Milk Tea“ Trinkerin und fand es immer witzig, wenn so eine Tapioka-Pearl in meinem Mund gelandet ist – das war noch vor meinen zerowaste Bemühungen ;-) Aber zurück zu meinem Chiapudding. Die zentrale Frage war also, was macht man mit gesundem Superfood „Froschlaich“, wenn der nach gar nix schmeckt? Ich habe überlegt, dass in den Glibber einfach mehr Geschmack rein muss – und siehe da: Das Geheimnis liegt im Einweichen: Ich habe die Chiasamen einfach in Kokosmlich eingeweicht. In Kombination mit dem fruchtigen Pürree ist das ganze nicht nur total cleaneating mässig healthy, instatauglich, vegan, challengetauglich, glutenfrei, mit saisonalen Frühlingsfrüchten bestückt und weiß der Teufel was SEO-Profis alles noch in diesen Text schreiben würden ;-)  sondern auch noch lecker.

Das ergibt also dann folgendes Rezept für zwei Schraubgläser à ca. 200ml:

2 Esslöffel Chia-Samen in ein Schälchen geben und Kokosmilch einfüllen (ca. 120ml). Ich habe in den ersten 15 Minuten nochmal ab und zu umgerührt, dass die Samen gleichmäßig quellen und nicht klumpen und gesehen, dass es etwas zu wenig Flüssigkeit war und noch etwas Wasser nachgefüllt. Wer möchte kann einen Spritzer süßen Sirup (Ahorn, Agave was ihr wollt) zum Süßen dazu geben. Das ganze über Nacht (oder mindestens zwei Stunden) quellen lassen. Am nächsten Tag ist der Pudding fertig, nochmal gut umrühren und in die untere Hälfte/ Drittel der Gläser füllen.

Zwei Stangen Rhabarber in Stücke schneiden und in einer kleinen Auflaufform im Ofen bei ca. 200 Grad erhitzen, bis er weich und kompottartig ist. Zusammen mit ca. 8 Erdbeeren (je nach Größe) in den Mixer geben. Je nach Geschmack ein bis zwei Esslöffel (pflanzlichen) Joghurt und optional etwas Zitronenschalenabrieb und Süße dazugeben. Alles pürieren und langsam über den Chiapudding gießen, die Schicht ergibt sich automatisch.

Als Topping kleine Erdbeerstückchen darüber streuen und je nach Lust, Laune und Vorräten verzieren. Ich habe Haselnussstückchen genommen, kann mir aber auch gut Krokant, weiße Schokolade, Kakaonibs oder ein Minzblatt vorstellen. Wenn ihr mit einem Holzstäbchen an der Seite am Glas entlang fahrt, könnt ihr Effekte in den Pudding „malen“ weil dann das Fruchtpürree runterläuft. Filigran begabtere und geduldigere Menschen als ich können sich auch an vier Schichten probieren.

Schmecken tut am besten alles zusammen, also vor dem Verzehr einfach alles umrühren. Ihr könnt alternativ bestimmt auch gleich die Früchte mit der Kokosmilch pürieren und das ganze dann mit den Chiasamen quellen lassen –  habe ich noch nicht probiert und die tolle Optik hat man dann auch nicht – obwohl so ein pinker Pudding bestimmt auch was hat ;-)

Übrigens, während ich diesen Text verfasst habe, ist mir eingefallen, dass es ja noch eine tolle Möglichkeit gibt, die gelierende Wirkung der Chia-Samen zu nutzen, so dass es nach was schmeckt, denn kann man damit ganz unkomplizert und schnell frische Marmelade machen, hier ein Rezept, das ich bei Jasmin gesehen habe. Muss ich auch mal ausprobieren. Ich wünsche euch noch eine tolle Erdbeer- und Rhabarberzeit. Und Spargel und Schokohasen und überhaupt was jetzt alles noch tolles Saison hat ;-) *thea

Red Power Juice // Unser aktueller Lieblingssaft

red-power-juice-homemade-cleaneating

Als ich meinen vorletzten Geburstag gefeiert habe, habe ich von meinen Freunden einen Entsafter bekommen. Manchmal findet man ja irgendwelche Küchengeräte auf einmal total sinnvoll, will sie unbedingt haben und dann nutzt man sie nicht und sie stehen nur im Weg oder nehmen den Platz in den Schubladen. Ich muss aber sagen, dass ich nicht soooo viele Küchengeräte habe, aber die vorhandenen gerne und regelmäßig nutze. So auch den Entsafter, auch wenn er hauptsächlich im Winter seinen Einsatz hat. Während ich im Sommer lieber Beeren und Co für Smoothies in den Mixer schmeiße, bekomme ich im Winter richtig Lust auf frischgepresste Säfte. Liegt wahrscheinlich auch an den Zutaten: Karotten, Ingwer und Co sind ja doch auch im Winter verfügbar. Also kommt meistens am Wochenende, wenn dann Zeit dafür ist, der Entsafter raus.

Und auch wenn die Möglichkeiten an verschiedenen Saft-Geschmacksrichtungen ja ins Unendliche gehen, gab es bei uns schon seit über einem Jahr eigentlich immer den gleichen Klassiker, den alt bewährten Orange – Karotten – Ingwer-Saft. Seitdem ich aber mitbekommen habe, dass im Januar und Februar die leckeren Moro-Blutorangen aus Italien Saison haben, bestelle ich gerade wöchentlich eine Ration Blutorangen über unser Ökokisten-Abo. Normalerweise lasse ich die Kiste automatisch immer nur mit regionalem Gemüse und Obst befüllen – aber wenn dann gerade leckere Dinge Saison haben, bestelle ich es gerne dazu, das ist dann nicht wirklich regional aber trotzdem noch saisonal, hehe.

cleaneating-saft-saisonal-im-winter

Als ich dann letztens Lust auf Saft zum Sonntagsfrühstück hatte, habe ich gedacht, wenn du jetzt schon die tollen Blutorangen hast, kannst du dir ja auch mal einen anderen Saft machen. Und so ist diese Kombination entstanden, die wir so lecker finden, dass sie unseren Klassiker schnell abgelöst hat. Der Saft schmeckt total erfrischend, etwas säuerlich und ist auch noch gesund.

saefte-ideen-fuer-den-entsafter-zuhause

Und weil man alle Zutaten gerade gut bekommt, habe ich gedacht, ich teile das Rezept schnell mit euch – so lange noch Blutorangen-Zeit ist:

Für 2 Personen/ ca. 500ml Saft braucht ihr:

5 Blutorangen

1/4 bis 1/2 Knolle frische rote Beete (ca. 60gramm) – so kommt der rote Beete Geschmack leicht durch – aber nicht penetrant. Wenn ihr das nicht mögt, nehmt erstmal 20-30 gramm.

Ein Stückchen frischer Ingwer (ca eine halbe Daumengröße)

2 große oder 4 kleine Karotten

1-2 Hand voll Granatapfelkerne (kann man auch weglassen)

Orangen, Ingwer und rote Beete schälen. Ich gebe die Orangen bei Stufe eins in den Entsafter – den härteren Rest bei Stufe 2. Umrühren, fertig. Obwohl es Winter ist, mag ich Saft am liebsten Eiskalt, also kommen noch wei Eiswürfel ins Glas und der erfrischende Geschmack kommt noch besser raus.

winterjuice-colpresses-homemade-bloodorange-beetroot-ginger

Macht ihr euch auch gerne selbst Säfte? Was sind eure Liebings-Kombinationen? Ich habe gerade heute wieder 2 Kilo Blutorangen in der Ökokiste gehabt und Rote Beete und Karotten waren auch drin – ich weiß also schon, was es am Wochenende geben wird ;-) Freue mich aber auch, falls ihr Rezepttipps mit Blutorangen habt, für andere Verwendungsmöglichkeiten als Saft. Ich esse sie ja auch gerne einfach so zwischendurch oder im Salat.

P.S: Ich trinke Säfte aber auch zum Beispiel auch Cafe-Latte etc. voll gerne aus dem Strohhalm, weil man damit auch gleich umrühren kann. Fand es aber irgendwann doof, für mich zuhause alleine Plastikstrohhalme zu kaufen und die nach einmal benutzen wegzuschmeißen – daher durften zwei schicke Edelstahlsrohhalme einziehen, die einfach in der Spülmaschine gewaschen werden, kann ich sehr empfehlen.

Goldene Milch, Gewürze mit heilender Wirkung und was eine Fahrt im Skilift damit zu tun hat

goldene-milchGoldene Milch wurde schon im letzen Winter ziemlich gehyped und geistert auch jetzt zur kalten Jahreszeit vermehrt in meinem Feed herum – und  jetzt muss die Alte auch noch auf der goldenen Welle mit surfen, haha ;-) Aber beim ratschen mit meinen Mädels habe ich gemerkt, dass goldene Milch außerhalb der Blogger und Instawelt noch gar nicht so ins Bewusstsein vorgedrungen ist. Und weil ich auch einige Leser habe, die sich sonst eher in der analogen Welt rumtreiben, ich aber die goldene Milch mittlerweile liebe und nicht nur als super leckeren und belebenden Wohlfühldrink, sondern auch als Anti-Erkältungswaffe einsetze, bekommt sie jetzt auch hier einen Eintrag. Sie ist auf jeden Fall „worth the hype“ und goldene Milch, beziehungsweise die Gewürze darin werden in der aryuvedischen Medizin schon seit Jahrtausenden wegen ihrer heilenden Wirkung eingesetzt. Darauf bin ich aber zunächst gar nicht nur über die hippen Blogster gekommen – sondern wie es manchmal so ist – erst hört man jahrelang gar nichts von einem Thema und dann kommt es zufällig so oft an einem vorbei, dass man sich doch mal mit beschäftigt und plötzlich unabsichtlich ein ganz neues Wissen aufbaut und das kam so: (wem die Ankedote zu lange ist – einfach zum Rezept runterscrollen)

Anfang des Jahres machen Mr.X und ich einen Ski-Tagestrip ins Zillertal. Im Gegensatz zu den (zumindest in meinem Kopf) eleganten und sportlichen Schwüngen auf der Piste, resümiert der Freund im Sessellift über die körperlichen Zipperlein, die halt so mit fortgeschrittenem Alter Ü30 Einzug halten. U30? lache ich – ich hatte ja schon mit Ende zwanzig, nach einer missglückten Yogastunde Schmerzen im Knie und seitdem knirscht es bei jedem Treppengang ganz laut, angeblich eine Art Artrose – weil der Knorpel sich wohl abnutzt und gegen die Kniescheibe reibt – muss man halt akzeptieren, werfe ich schulterzuckend ein. „Kennet Sie den Dr. Feil?“ kommt es da überraschend vom linken Außenplatz des Lifts in bestem schwäbisch von einem Herrn im besten Alter, der sich ganz begeistert und hochmotiviert ins unsere arthrotische Unterhaltung einklingt. „Ja, wissens (ich kann leider nicht so gut schwäbisch schreiben – einfach dazu denken) ich habe eine Firma, und mein Mitarbeiter hat solche Probleme mit den Gelenken – da habe ich ihm – und noch anderen gesagt, sie sollen jeden Tag den Gewürzjoghurt vom Dr. Feil essen und jetzt rennen sie wieder wie die Rehle – auch wenn der schon über 60 ist“. Ah ok – nein, den mit seinem Joghurt kenn ich nicht  – noch nie davon gehört – ich steige aus dem Lift aus und schwinge mich wieder auf die Ski.

Eine Woche später – ich bin mit einer Freundin im Auto unterwegs und wir unterhalten uns über unsere sportlichen Männer und was sie gerne auf dem Essensplan hätten im Gegensatz zu unserem Geschmack – und da meint sie: Ja, und seitdem ich dem M. das Dr. Feil Buch geschenkt habe, kann ich beherzt alles lecker asiatisch würzen, weil das die Selbstheilungskräfte im Körper aktiviert – und beim sporteln hilft, gut zu regenerieren.“ Hm – schon wieder dieser Dr. Feil und die Gewürze. Ich werde neugierig und stoße ziemlich schnell auf seine Website mit vielen Infos zur Ernährung für Gelenke und auf diverse Seiten mit Rezepten für diesen Gewürzjoghurt bzw. Quark der so gesund und berühmt sein soll. Ich bin nicht tiefer in die Lehren des Dr. Feil eingestiegen- dafür knirscht mein Knie wohl noch zu leise – dafür habe ich folgende Quintessenz für mich mitnehmen können: Einige Gewürze haben eine entzündungshemmende, heilende Wirkung  unter anderem auch bei Krankheiten der Gelenke. „Besonders entzündungs- und schmerzsenkend wirken die Gewürze Chili, Kurkuma, Zimt und Ingwer sowie alle grünen Kräuter: Oregano, Petersilie, Schnittlauch, Salbei, Thymian, Rosmarin, Liebstöckel, Basilikum, Koriander, Dill usw.“ (Quelle Dr. Feil) Das hat mir schonmal super gefallen, denn Curries und Co liebe ich sowieso und grüne frische Kräuter werten meiner Meinung nach sowieso fast jedes Gericht auf. Also habe ich habe ich mir vorgenommen, noch öfter damit zu kochen.

goldene-milch-aryuvedisches-getroenk-abwehrkraefte

Als dann die ersten Blogs, die ich abonniert habe, über goldene Milch geschrieben haben, war ich ja sowieso schon empfänglich für das Gewürzthema und habe gemerkt, dass da ja genau die gleichen Gewürze drin sind – allen voran Kurkuma, das ich erst 2010 bei einem Kochkurs in Indien kennengelernt habe, das Gewürz, das den Curry gelb macht und dem in der chinesischen und aryvedischen Medizin verschiedene Wirkung nachgesagt wird: „Kurkuma entgiftet die Leber, wirkt Völlegefühl entgegen und kurbelt die Verdauung an. Das Curcumin im Kurkuma wirkt stark entzündungshemmend und schmerzlindernd, und wird deshalb vor allem bei Arthrose- und Rheuma-Erkrankungen eingesetzt. Es wirkt antioxidativ, antiseptisch und stärkt das Immunsystem, senkt sowohl einen Blutzuckerspiegel als auch hohen Blutdruck und wirkt dabei regulierend auf den Cholesterinspiegel. Da Curcumin kaum wasserlöslich ist, wird es im allgemeinen mit einem hochwertigen Öl eingenommen, z.B. Kokosöl oder einem anderen nativen Öl. Es empfiehlt sich außerdem, dem Kurkuma unbedingt etwas gemahlenen schwarzen Pfeffer zuzugeben, da das im Pfeffer enthaltene Alkaloid Piperin die Resorbierbarkeit von Curcumin um den Faktor 2.000 erhöht. Piperin kommt vor allem im Schwarzen und Langen Pfeffer vor und ist nicht nur für den scharfen Geschmack verantwortlich, sondern außerdem gesund für die Verdauung sowie ein Katalysator zur Aufnahme von Nährstoffen.“

goldene-milch-vegan-rezept

Und somit wird die Zusammensetzung für das Rezept der goldenen Milch logisch – das Rezept, das mir am besten gefallen hat, ist vom Blog veggie.es ,  das ich in leicht abgwandelter Form nutze:

  • 1 EL Kurkuma
  • 120 ml Wasser
  • Ein daumengroßes Stück Ingwer aufgerieben
  • Etwas frisch aufgeriebene Muskatnuss (ich habe Pulver zuhause und nehme erstmal das)
  • 1-2 EL Agavendicksaft oder Ahornsirup, je nachdem mit was ihr gerne süßt bzw. wie süß ihr die goldene Milch möchtet
  • Eine Prise schwarzer Pfeffer
  • Eine Prise Zimt
  • 1 TL natives Kokosöl (ich nehme etwas weniger, weil es mir sonst zu fettig schmeckt)
  • 350 ml Mandelmilch | oder eine andere Pflanzenmilch möglichst ohne Zuckerzusatz

Kurkuma-Pulver in einen Topf geben und 120 ml Wasser dazu gießen. Kurkuma mit dem Wasser verrühren und erhitzen. Das Stück Ingwer schälen und mit einer Ingwerreibe in die langsam andickende Flüssigkeit geben. Ebenfalls eine große Prise Muskat zu den Zutaten geben. Die Flüssigkeit so lange unter Rühren köcheln, bis sich eine aromatisch duftende Paste gebildet hat. Paste in ein Schälchen füllen. Die Menge ergibt in etwa 1 EL Paste.

kurkuma-paste-goldene-milch

Pflanzenmilch in einen Topf gießen und erhitzen. Die Kurkuma-Paste mit einem Schneebesen in die Milch einrühren. (Ich nehme erstmal einen Teelöffel Paste und gebe bei Bedarf etwas mehr hinzu. Liebhaber nehmen die ganze Paste. Wenn man den Geschmack nicht so gewohnt ist, würde ich erstmal mit einem Teelöffel anfangen. Die Paste hält sich im Kühlschrank in einem Schraubglas mehrere Tage.) Dann Agavendicksaft, eine Prise Zimt und das native Kokosöl hinzu geben, rühren und die Goldene Milch noch zwei Minuten köcheln lassen. Eine große Prise schwarzen Pfeffer in die Milch geben und diese heiß servieren und genießen.

Als ich das das erste Mal mal ausprobiert habe und lecker fand, habe ich beschlossen, das angenehme mit dem nützlichen zu verbinden, und gerade in der kalten Jahreszeit regelmäßig goldene Milch zu trinken. Habe ich über den Sommer natürlich vergessen – und mir ist es erst vor zwei Wochen wieder eingefallen, als ich schon mit grippalem Effekt im Bett lag, haha. Das Knie knirscht natürlich auch immer noch ;-) Trotzdem wollte ich die Geschichte mit den Gewürzen doch mal aufschreiben, falls ihr dieses Wissen nicht über lustige Begegnungen in Skiliften oder sonstigen Gefährten erworben ;-) und Lust auf ein feines Wellnessgetränk für den Winter und eure Abwehrkräfte habt – oder vielleicht wirklich jemanden mit Gelenkproblemen noch nichts von den beigesterten Rezensionen über Gewürzjoghurt und Co gehört hat ;-)

Süßkartoffel-Pasta mit Kürbissoße Asia Style {vegan}

sweet-potatoe-pasta-asia-style

Es ist schon interessant, wie unterschiedlich Lebensmittel schmecken können, wenn sie eine andere Form haben. In der klassischen Küche ist das erstmal beim Fleisch bemerkbar, Geschnetzeltes, Braten oder Wurst schmeckt ja auch komplett anders – genauso wie es verschiedenste Pastasorten gibt. Oft wird vergessen, dass das bei Gemüse aber auch funktioniert. Seitdem ich kein Fleisch mehr esse, mache ich mir oft Aufstriche selber und der Mixer ist mein liebster Küchenhelfer geworden. Es gibt neben dem pürieren und dem klassischen Beilagengemüse aber auch noch unendlich viele weitere Varianten, mit denen man Gemüse zubereiten kann. Zucchinispaghetti alias „Zoodles“ sind nicht ohne Grund in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Aber es wäre doch viel zu schade und auch langweilig, wenn man dieses Konzept nur auf Zucchinis beschränken würde!

suesskartoffelspaghettiUnd weil ich ja gerade auf Weißmehl verzichte, die Pastaform aber trotzdem so praktisch und lecker zu verschiedenen Soßen und Pesti ist und ich auch nicht ständig nur Zucchini essen will, habe ich mir weitere Varianten der Gemüsepasta überlegt: Letzte Woche gab es schonmal Spirelli aus Kohlrabi in meiner Lunchbox und gestern habe ich mir ein sehr leckeres challengetaugliches Rezept (Stufe 2) ausgedacht, das auch noch wunderbar in den Herbst passt: Spaghetti aus Süßkartoffeln mit einer cremigen asiatisch angehauchten Kürbis-Erdnusssoße. Dazu muss ich sagen, dass sich die Soße beim Shooten eher unten abgesetzt hat bzw. der Großteil im Topf geblieben ist – also auf den Bildern ist sie leider nicht so gut zu sehen  – Das ist mir leider erst nach dem Essen aufgefallen, als sowohl Fotomodell und Tageslicht nicht mehr vorhanden waren ;-) aber ich kann versprechen, dass sie sehr lecker und sättigend ist (auch ohne „leere“ Kohlehydrate).

suesskartoffelpasta-mit-kuerbis-erdnuss-sosse-asiatisch

Zutaten für zwei Personen:

  • 2 mittelgroße Süßkartoffeln
  • 5 Spalten eines Kürbis (ca 1-2 Finger breit), den man nicht schälen muss (zB. Hokkaido oder Sweet-Dumpling)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Hände voll frischer Blattspinat
  • nach Belieben etwas Chillischote
  • 1/2 TL Kurkumagewürz
  • jeweils eine Messerspitze gemahlener Kreuzkümmel, Garam Masala, gemahlener Koreander, Thai-Currypaste (wer eines der genannten Gewürze gerade nicht vorrätig hat – es schmeckt bestimmt auch, wenn man nicht alle reintut – wer gerne Currys kocht, kann ja nach Belieben stärker würzen – ich mag die Kombination dieser Gewürze in Curries sehr gerne – und sie sollen auch gesund und entzündungshemmend sein, vor allem das Kurkuma)
  • 120 ml Kokosmilch
  • 120 ml Wasser- oder etwas mehr – je nachdem wie sämig ihr eure Soße haben möchtet
  • 1 El Erdnussmuß
  • 2 El Kichererbsen (aus dem Glas/Dose – ich koche sie vor und friere sie ein)
  • 1 EL Sojasoße (Ich habe eine dünnere Sojasoße genommen – wer eine kräftige, sehr salzige hat, sollte erstmal weniger nehmen)

Zubereitung

Ofen auf 200 Grad vorheizen. Kürbis in Spalten schneiden und mit Olivenöl und etwas Salz bestreichen. Zusammen mit der Knoblauchzehe und – wer mag – Pepperoni-Stückchen in eine Auflaufform oder auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und im Ofen ca. 15-20 Minuten backen, bis der Kürbis weich ist.

Währenddessen Süßkartoffeln schälen und in Spaghettiform bringen. Das geht entweder mit einem Gemüsespiralisierer, Julienneschneider oder einem Gemüsehobel, der einen Stifteaufsatz hat. Ich benutze letzteres, weil mein Spiralisierer leider zu schmal für die dickeren Knollen der Süßkartoffel ist. Die Süßkartoffelspaghetti in einen Kochtopf geben.

Blattspinat in mundegerechte Blätter zupfen, waschen und trocken schleudern.

Eine Kürbisspalte in kleine Stückchen schneiden und auf Seite legen. Den restlichen Kürbis und den Knoblauch in einen Mixer geben. Kichererbsen, Erdnussmus, Sojasoße, Wasser, Kokosmilch und die Gewürze dazu geben. Mixen oder pürieren, bis eine cremige Soße entsteht. Die Soße über die Gemüsespaghetti geben, umrühren und alles aufkochen. Zwei bis drei Minuten kochen, bis die Spaghetti zwar gar aber immernoch bissfest sind. Herd ausschalten und den Spinat bis auf ein paar Blättchen unterrühren. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Süßkartoffelpasta MIT Soße auf Pastateller geben und mit den restlichen Kürbisstücken, frischen Spinatblättchen und je nach Geschmack feinen Chilliringen garnieren. Frischer Korander passt bestimmt auch super dazu, den hatte ich nicht zuhause.

spaghetti-aus-suesskartoffeln-lowkarb-asiatische-pasta-vegan-for-fit

 

Herbst-Challenge // After-Wiesn Detox mit Vegan for fit

faltime-challange

Auf Facebook und Instagram habe ich es schonmal angerissen – der Freund und ich sind gerade dabei, die 30 Tage die Vegan for fit Challenge zu machen. Nachdem das erste Drittel geschafft ist, gibts jetzt auch mal einen Blogpost dazu: warum, wieso, was das für ne Challenge ist – und vor allem das wichtigste –  was man denn dann isst. Daher kommt hier mal die Geschichte wie es dazu kam – und dazwischen als Foto-Illustration was wir so gegessen haben. In der Bloggersprache ein „food diary“ das lese ich bei anderen auch immer sehr gerne – voyeuristisch wie der Mensch nun manchmal ist – und weil meine Lunchboxen auch immer so gut bei euch ankommen – hatte ich Lust, in diesem Zuge auch mal eines zu machen. (Ein paar Mal habe ich leider vergessen mein Essen zu fotografieren)

veganforfit-challenge-essen-tag-1-zuchinibandnudeln-mit-mandelcremesosse
Tag 1: Birchermüsli zum Frühstück – Mittags Salat, Zuchinibandnudeln mit Mandelcremesoße – Dinkelcracker, Karottenscheiben und Hummus – Abends: Kürbissuppe (Freestyle-Rezept)

Es ist ein Montag im September und der Wochenstart fällt beute besonders schwer. Gestern war Hammer: sonniges, warmes Herbstwetter, ein Geburtstag im Freundeskreis und der komplette Sonntag wurde auf der Wiesn verbracht. Radler im Biergarten, Hendl für den Freund – Kasspatzn für mich und weitere Radler (man will ja am nächsten Tag fit sein, haha) dann im Zelt. Der nächste Tag war dann nicht so Hammer, Müdigkeit und allgemeines Unwohlsein – das Wiesnbier bringt die Verdauung für zwei Tage durcheinander, von gutem Schlaf ganz zu schweigen und der Magen klebt vom Zitronenlimo. Aber mei, es ist ja Wiesn und man weiß, dass es nicht der erste und der letzte Besuch war.  Und so gern man wieder hingeht – nach der Wiesn kommt man sich jedes Mal fast selbst vor wie ein aufgedunsener Maßkrug. Und während ich müde meine Klamotten zusammensuche, flucht der Freund, warum er denn schon wieder so viel getrunken hat und dass man sich ja nach der Wiesn mal gesund ernähren müsste, viel Sporteln und überhaupt eine Zeit lang gar keinen Alkohol zu trinken aber haha spätestens am 4. Oktober hat man dann eh keine Motivation mehr und die guten Vorsätze sind vergessen.

tag-2-vegan-for-fit-ofengemuese-radichio-salat
Tag 2: Freestyle-Lunchbox mit Salat, roter Beete aus dem Ofen und karamelisiertem Räuchertofu, dazu gebackene Kichererbsen. Abends Ofengemüse aus dem Buch mit Artischocken-Dip

Aus Scherz erzähle ich, dass der Attila Hildmann bald ein neues Buch rausbringt mit sieben Tage Detox – es aber ja auch seit vier Jahren schon eine sehr bekannte und beliebte Challenge gibt, für 30 Tage. Der Freund, der heute selber nicht mehr weiß, was ihn da geritten hat, wählt gleich die radikale Variante: Also wenn dann machen wir gleich das für 30 Tage, sonst lohnt es sich ja nicht, meint er bestimmt. Verwundert über uns selbst, dass wir beide Lust auf sowas haben, schlagen wir ein. Am 7. Oktober sind wir auf einer Geburtstagsparty eingeladen und lassen es nochmal richtig krachen, danach fangen wir an. Aus dem 8. Oktober wurde dann zwar der 9., weil der Freund meinte, sowas fängt man besser an einem Montag an – aber dann haben wir es durchgezogen – bis jetzt zumindest.

*Affiliate-Link zu Amazon. Man bekommt das Buch aber inzwischen auch günstig gebraucht, zum Beispiel bei Medimops

Was ist Vegan for fit?

Zur Info, für alle, die es nicht kennen – es ging vor ein paar Jahren ja öfter durch die Medien: Vegan for fit ist ein Kochbuch, das aber nicht nur Rezepte beinhaltet, sondern auch eine 30 Tage Challenge, die eine Art Neustart für den Körper sein soll. Man verzichtet auf tierische Produkte, sogenannte leere Kohlehydrate (zB keine Nudeln und Weißbrot aber isst die mit Ballaststoffen, wie Müsli oder Hülsenfrüchte), auf Alkohol, Kaffee, Weißmehl und Industriezucker. Im Buch sind viele Rezepte für morgens, mittag und abends, die nach Stufen geordnet sind. Stufe 1 kann man immer essen (low carb) und Stufe 2 bis 16:00. Dabei bereitet man alles selbst und frisch zu, so dass es gleichzeitig auch ein „clean eating“ Programm ist – man also keine Fertiggerichte, Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe zu sich nimmt – außerdem ist viel Sporteln angesagt.

Tag 3: Das restliche Ofengemüse, Spinatsalat und Dinkecracker. Abend rote Linsensuppe mit Topping aus Haselnüssen und getrockneten Tomaten
Tag 3: Das restliche Ofengemüse, Spinatsalat und Dinkelcracker. Abends rote Linsensuppe mit Topping aus Haselnüssen und getrockneten Tomaten

Dazu muss man sagen, dass ich eigentlich so gar nicht der Diäten-Typ bin und mich auch nie wiege – höchstens wenn die Skibindung eingestellt wird oder so. Ich bin mit einem Normalo-Gewicht gesegnet – das heißt, ich hatte zwar noch nie ne Modelfigur und selbst mit 14 keinen flachen Bauch – aber habe auch keinen Hang zum Übergewicht und meistens eine solide Größe 38. Zwar liebe ich Pommes über alles – aber frisches, gesundes Essen liebe ich auch, von daher habe ich eigentlich nie ernsthaft beschlossen, abzunehmen. Ich nehme meine Figur meistens als gegeben hin – vor allem, weil mir Sport auch nur so intervallartig gefällt. (Natürlich würde ich zu ein paar Kilos weniger und etwas mehr Straffheit und Definiertheit nach der Challenge auch nicht nein sagen ;-) Vor allem will ich mich einfach wohlfühlen. Neben dem aufgedunsenen After-Wiesn Gefühl, trage ich auch einige chronische Zipperlein mit mir herum. Ich habe habe nämlich seit meiner Kindheit mehr oder weniger offene Knöchel mit Neurodermitis oder Schuppenflechte (konnte man nicht so genau bestimmen und irgendwann hatte ich keinen Bock mehr auf Ärzte) und in den letzten Jahren immer mehr mit Migräne zu kämpfen. Das kann alles verschiedene Ursachen haben – aber es ist wahrscheinlich, dass der Darm auch eine Rolle dabei spielt und ich bin mal gespannt, ob sich ohne Milchprodukte, Weißmehl und Industriezucker was ändert – denn die soll man bei Autoimmunerkrankungen ja eigentlich eh weglassen.

tag-4-veganforfit-challenge-aubergingen-roellchen-mit-avocadocreme-und-quinotto
Tag 4: Lunchbox mit Salat, Snacks und Quinotto (aus dem Buch vegan to go). Abends Auberginenröllchen mit Avocadocremefüllung auf Tomatensoße.

So – und wie läuft die Challenge jetzt? Mein Fazit nach 10 Tagen

Ich habe vorher einige Erfahrungsberichte von „Challengern“ gelesen und muss sagen ich kann den meisten zustimmen: Alle Rezepte schmecken unheimlich lecker und wenn man sich gut vorbereitet, Snacks mitnimmt und nach den Zeiten isst, hat man keinen Hunger. Aber das mit den Essenszeiten kriegen wir eigentlich nie so hin, bis 16:00h Stufe 2 Essen klappt – aber vor 19:00 essen  schaffe ich unter der Woche nicht, wenn ich nach der Arbeit noch was kochen muss.

tag-5-kuerbis-paprika-gemuese-kokostofusticks
Tag 5: Lunchbox mit dem restlichen Quinotto, Salat und gedünsteten Apfel-Zimstückchen. Abends Kokos-Tofu-Sticks auf Ofenkürbis

Man verbringt aber auch mehr Zeit in der Küche – für die meisten Gerichte brauche ich länger als sonst beim kochen, weil ich aus dem Buch anstatt aus dem Kopf koche. Auch sieht es regelmäßig so aus, als hätte eine Bombe in der Küche eingeschlagen und da bei uns ich die bin, die kocht und mein Freund dann sauber macht, sind wir beide morgens und abends etwas länger damit beschäftigt als sonst. Ich mache mir ja normal auch Lunchboxen morgens, aber sonst frühstücke ich im Büro schnell ne Brezn – die jetzt wegfällt. Daher bereite ich abends immer noch für jeden ein Glas mit Birchermüsli vor, das dann über nacht durchzieht.

Ich bin abends nicht mehr so platt, bin aktiver und beibe länger wach. Hier weiß ich nicht, ob das nur Plazebo ist, weil das halt so viele auch berichten, aber ich glaube schon, dass was dran ist. Auch habe ich das Gefühl, dass mein Gesicht frischer und „saftiger“ aussieht.  Mein Freund hatte zwei Tage Kopfschmerzen ohne Kaffee aber nach diesem kleinen Entzug geht es jetzt – er mag im Gegensatz zu mir auch keinen grünen Tee, den ich schon regelmäßig trinke und der belebend wirkt.

tag-6-veganforfit-challenge-moussaka-reloaded
Tag 6: Samstag haben wir den Firestarter-Smoothie aus dem Buch zum Frühstück gemacht – habe ich vergessen, zu fotografieren. Nachmittags dann „Moussaka reloaded“ aus dem Buch mit Süßkartoffeln, Auberginen und Veggie-Bolognese. Im Buch wird es für die Optik zu Türmchen gestapelt – dazu war ich zu faul ;-)

Beim Sport habe ich mir eher kleine Ziele gesetzt – weil ich ja von einem niedrigen also keinem ;-) Level komme, und da realistisch bleiben will. Ich radle auch bei Schietwetter konsequent täglich zur Arbeit, gehe ins Yoga (mehr als einmal pro Woche habeich noch nicht geschafft) oder mache 30 days Shred – das ist so ein kostenloses Youtube Video, das nur ne halbe Stunde dauert und bei dem man zuhause vorm TV rumhüpfen kann – ist halt kein Aufwand, daher schiebe ich das jeden zweiten Tag ein.

Viele bemängeln, dass man erstmal einen großen Grundstock an teuren, fancy Zutaten braucht. Ich kann das sehr gut nachvollziehen- da ich aber schon länger viel vegan koche und mich dafür interessiere, hatte ich sowieso schon einiges wie Mandelmus, Sonnenblumenkerne, etc. vorrätig. Da man danach aber hautpsächlich nur noch frisches Obst und Gemüse kaufen muss und sich das ganze Geld für Fleisch, Fisch, Käse, Wurst, Süßigkeiten und Co spart, ist die Challenge insgesamt auf die komplette Zeit gesehen nicht so teuer. Für viele der teureren nicht so gängigen Produkte muss man auch nicht unbedingt ins Reformhaus gehen – seit es DM Bio gibt, findet man zum Beispiel Agavendicksaft, Nussmus, Matcha und Pflanzenmilch auch dort zu fairen Preisen.

tag-7-veganforfitchallenge-sonntagsfruehstueck
Das erste Sonntagsfrühstück bzw. Brunch der Challenge: Amaranth-Pfannkuchen mit Himbeereis aus dem Buch – dazu Dinkelbrot mit selbstgemachtem Kürbishummus, Cashew-Curry-Dip und vielen Toppings. Als Getränk Chai-Tea-Latte. Es war super lecker und wir haben viel geschlemmt. Abends habe ich mal wieder kein Foto gemacht: Es gab Salat mit gebackenen Steinpilzen aus dem Ofen.

Abgenommen haben wir noch nicht erwähnenswert – ich muss aber sagen, dass gerade die Tage im Leben einer Frau sind, bei denen man sich nicht wiegen sollte ;-) Ich werde am Montag, wenn dann zwei Wochen rum sind, mal schauen ob sich da was getan hat. Wie gesagt nicht mein Hauptziel aber neugierig bin ich schon – und ihr wahrscheinlich auch ;-)

Insgesamt macht es Spaß, es schmeckt lecker und fühlt sich nicht nach Verzicht an. Ich koche auch manchmal nicht nach dem Buch sondern Freestyle, aber halt nach den Regeln. Auswärts essen oder weggehen ist dafür umso schwieriger und fühlt sich komplett nach Verzicht an. Bei Freunden eingeladen werden ist dann auch eher unangenehm und wird auf die Zeit nach der Challenge verschoben – weil ich eigentlich nicht möchte, dass jeder Rücksicht auf meine Ernährung nehmen muss. Wenn man in der Großstadt wohnt, gibt es ja vegane Optionen in einigen Restaurants – aber es ist ja nicht nur vegan sondern auch noch ohne Weißmehl, Zucker und Alkohol. Ein Tipp, wo man leckere challengetaugliche Gerichte auf der Karte findet, ist beim Inder oder Afghanen (wenn man den Reis weglässt). Ich finde es nicht schlecht, einfach mal einen Monat auf sich zu achten, nicht so viel draußen rum zu fliegen, viel zuhause zu kochen und zu essen, sich mal wieder ein bisschen auf sich zu zentrieren und vielleicht auch einiges wegzuschaffen, wie die Festplatte aufräumen, Blogposts und Einrichtungsdinge angehen – aber die ein oder andere Regel langfristig zu etablieren, falls man es danach möchte, ist die wirkliche Challenge dabei –  vor allem wenn man nicht nur zuhause rumsitzen will. Dazu kann ich noch nix sagen – ich bin gespannt wie es weiter geht.

tag-8-veganforfot-challenge
Tag 8: Linsen-Paprika-Salat und Snacks. Abends Freestyle Pastinaken-Suppe mit Petersilien-Sonnenblumenkern-Pesto

Ich kann jedem empfehlen, mal ein paar Gerichte oder so eine Challenge auszuprobieren. Man tut nicht nur dem Körper was gutes, sondern auch der Umwelt. Dieser Beitrag handelt ja hauptsächlich von der Challenge und dass wir nach der Wiesn mal entgiften wollten. Trotzdem ist die Massentierhaltung und der riesige Hunger auf Fleisch in der Welt einer der größten Klimasünder . Es wird täglich Regenwald abgeholzt, damit Flächen für Tierfutter und Rinder frei werden – daran ist nämlich nicht das Soja fürs Tofu schuld – nur 6% der Soja-Produktion wird direkt für Lebensmittel verwendet – tatsächlich geht der Großteil des Soja-Anbaus ins Tierfutter. Die Gülle belastet das Trinkwasser. Vom Leid der vielen Tiere, die in Hallen eingepfercht niemals das Tageslicht sehen dürfen, ganz abgesehen. Ich bin selbst keine „Vollveganerin“ und leider auch nicht die Klimaschutzqueen (Flugreisen ole). Denke aber, wenn jeder nur ein bisschen was tut, öfter mal vegane Rezepte ausprobiert und die, die er mag regelmäßig isst, wäre der Welt schon viel geholfen.

Tag 9: Kohlrabi-Spirelli mit Kirschtomaten aus dem Ofen und dem resltichen Pesto, Trauben und Apfel-Quitten-Brei. Abends gab es eine Asiatische Suppe mit Thaicurry und Gemüse – habe ich vergessen zu fotografieren

Ich koche schon länger öfter vegan, daher ist das für mich nicht das  schwierige bei der Challenge, sondern mir fehlen eher das Weinchen in der Bar, die Spaghetti, die ich morgens schnell im Halbschlaf für die Lunchbox koche oder ein Stück Kuchen. Mein Freund ist übrigens Allesesser, der aber mein Essen zum Glück so gerne isst, dass er gar nicht merkt, ob es vegan ist oder nicht. Wir essen normalerweise vegetarisch zuhause, mit vielen veganen Gerichten und der Lunchbox, daher ist die Challenge für uns wahrscheinlich nicht so schwer wie für andere – wobei mein Freund als Süßigkeitenjunkie schon jetzt von der Prinzregententorte, die er dann im November isst, fantasiert ;) Vielleicht konnte ich den ein oder anderen ja mit meinen Fotos inspirieren und Lust auf dieses oder jenes Gericht machen, das würde mich freuen.

Tag 10: Lieblingslunchbox vom Freund mit Ofengemüse, Coleslaw und als Topping Avocado, Kräuterdip und Hummus – abends habe ich angefangen diesen Beitrag zu schreiben und nicht mehr fotografiert – es gab Chilli sin Carne

Zerowaste Lifehack // Hülsenfrüchte vorkochen und einfrieren

kichererbsen-einfrieren-als-altenrative-zur-doseIhr fragt euch jetzt wahrscheinlich, ob ich jetzt auch zu den Clickbaitern gewechselt bin oder was an der Tatsache, dass man was einfrieren kann, wohl ein Lifehack ist. Aber ich habe ganz schön lange gebraucht, bis ich auf meine neue „Kichererbsenroutine“ (andere schreiben über ihre Sportroutine – ich habe es bisher nur auf eine Kichererbsenroutine gebracht, haha) gekommen bin und freue mich jedesmal aufs Neue, wenn ich spontan Lust auf Hummus oder ein anderes Gericht mit Hülsenfrüchten habe, was öfter vorkommt.

Bisher gab es für mich nämlich zwei Möglichkeiten: Entweder gekochte Kichererbsen in der Dose/Glas kaufen, die ich aber NIE vorrätig hatte, wenn ich welche gebraucht habe- oder bis zum nächsten Tag warten, Kichererbsen über Nacht einweichen und erstmal zwei Stunden kochen. Diese zwei Möglichkeiten sind wohl auch der weit verbreitete Usus. Denn denn jedesmal, wenn ich ein Rezept mit Kichererbsen lese, stehen die gleichen Optionen da.

Eigentlich ist es ja kein Problem Kichererbsen aus der Dose oder im Glas zu kaufen. Aber irgendwie sind mir die beim Einkaufen nie so präsent und ich finde sie auch nicht so lecker wie die anderen, die sind so schlonzig. Ich mag sie zum Beispiel pur direkt aus der Dose gar nicht essen und direkt in einen Salat geben, die Konservierungsstoffe schreien einen irgendwie direkt an. Bei den selbst gekochten ist das ganz anders. Außerdem sind oft noch Zucker, Salz und anderen Zusätze bei Hülsenfrüchten in der Dose mit dabei.  Und ich konnte es mir nie angewöhnen immer was im Vorratsschrank als Backup zu haben. Die gekochten aus der Dose sind auch teurer und es ist viel weniger drin als in einer Packung mit trockenen. Die sind also  nicht nur geschmacklich besser, sondern auch noch umweltfreundlicher – vor allem, wenn man wie ich gerade versucht, seinen Müll zu reduzieren.

Ich habe also öfter Lust auf Hummus und Co, es aber logistisch fast nie geschafft, dieser spontan nachzukommen. Bis ich mich einmal gefragt habe, ob man – wenn man sich schon die ganze Arbeit macht,  nicht einfach gleich die ganze Packung Kichererbsen in großer Menge einweichen und kochen kann – und den Rest im Gefrierschrank für Wochen oder auch Monate lagern kann. Und siehe da – nach einer kurzen Online-Recherche und einem Test: man kann – und es ist geschmacklich und von der Konsistenz her gar kein Unterschied und mega praktisch.

Hülsenfrucht-Routine – here we go

Alle drei bis vier Monate mache ich also eine Session am Wochenende und weiche jeweils eine große Schüssel Kichererbsen und eine mit schwarzen Bohnen – oder was auch immer ich gerne vorrätig hätte und eingeweicht werden muss – über Nacht ein, koche sie am nächsten Tag weich, (Mit etwas Natron kann man die Kochzeit übrigens verkürzen), wasche sie ab, lasse sie abtropfen und fülle sie in verschiedene Gläser, die ich dann einfriere. Ich variiere absichtlich in der Größe, damit ich je nach Bedarf und Gericht ungefähr die richtige Portionsmenge gleich zur Hand habe. Die gefrorenen Kicherbsen kann man sofort verwenden: Ich schraube das Glas auf und schütte heißes, nicht mehr kochendes Wasser vom Wasserkocher rein. Sie lösen sich gleich voneinander, danach nur noch absieben und fertig. Das Glas platzt nicht, da es ja hautpsächlich mit Kichererbsen gefüllt ist und sich das Wasser gleich abkühlt.

Gläser als minimalistische Alternative zu Plastikdosen und Gefrierbeuteln

Das ist nämlich noch so ein „lifehack“ und  für mich neue Erkenntnis: Zum Einfrieren muss man nicht teure Tupperdosen oder Einwegplastikbeutel kaufen- Gläser funktionieren super und man läuft keine Gefahr, dass das Plastik irgendwann in die Lebensmittel übergeht. Bei Flüssigkeiten muss man einfach etwas aufpassen, dass man noch etwas Platz lässt, damit sie sich ausdehnen können. Bei Bohnen und Erbsen ist das aber eh kein Problem. Und weil ich ungern Dosen oder Plastikverpackungen kaufe, und die Gläser aber auch nicht nach einmal verwenden wegschmeißen mag, habe ich von Antipasti, Oliven, Gewüzkurken – oder eben früheren Kichererbsen sowieso noch viele Schraubgläser gespült und aufgehoben. Die vorhandenen Plastikboxen und  Gefrierbeutel nutze ich schon weiter bis sie auseinander fallen, für unförmigeres wie zum Beispiel Brötchen. Aber neue werde ich mir vorerst nicht mehr anschaffen und hauptsächlich auf Gläser umsteigen. Außerdem finde ich Gläser irgendwie auch schöner fürs Auge, wobei das im Gefrierschank ja eigentlich eher egal ist und das Geld für Gefrierbeutel spart man auch :D

Die trockenen Kichererbsen kaufe ich meistens sogar offen im Unverpackt-Laden. Mit dieser Methode habe ich also einiges an Müll gespart – und praktischer im Alltag ist sie auch. Zwar verpackt – aber zu günstigen Preisen gibt es eine schöne Auswahl an trockenen Hülsenfrüchten auch zum Beispiel in türkischen Läden.

Vielleicht gibt es ja den ein oder anderen von euch, der auch seit Monaten eine angefangene Packung trockener Hülsenfrüchte im Schrank stehen hat und jedesmal denkt: die müsste ich auch mal machen – aber ich habe jetzt weder Lust noch Zeit für die ganze Prozedur: einfach am Wochenende mal über Nacht einweichen, morgens kochen und für spontane Gelüste einfrieren. Und wenn dann man dann mal Sonntags nix im Kühlschrank hat – so ein Hummus ist in fünf Minuten fertig. Außerdem sind Hülsenfrüchte und speziell Kichererbsen sehr gesund, haben sehr viel Proteine, Eisen, Kalzium und Ballaststoffe, die lange satt machen – man sollte sie also öfter auf dem Speiseplan haben.

Hülsenfrüchte ohne Blähblauch futtern

Wer den Verzehr von Hülsenfrüchten nicht so gewohnt ist: je nach Gericht und Geschmack mit Kreuzkümmel, Koreander, Fenchelsamen, Thymian, Salbei oder Rosmarin würzen – oder etwas frischen Ingwer dazugeben – dann bekommt man auch keine Blähungen und verdaut sie leichter. Bei vielen orientalischen oder indischen Rezepten wird traditionell eh schon so gewürzt, dass Linsen und Co bekömmlich sind. Es helfen aber oft auch schon kleinere Mengen, zB. vom Kreuzkümmel, so dass man ihn gar nicht herausschmeckt. Auch hilft es, die Hülsenfrüchte vor und nach dem Einweichen genauso wie vor und nach dem Kochen sehr gut abzuwaschen – ein weiterer Vorteil des selber Einweichen und Kochens im Vergleich zur industriellen Verarbeitung in der Dose.

Und falls ihr jetzt Lust habt, das ganze Mal auszuprobieren und Rezeptideen braucht: Ich habe heute auf dem Blog Glowing ein sehr ansprechendes Kichererbsencurry gesehen, das ich auf jeden Fall bald ausprobieren möchte – den Kürbis-Hummus von Ela habe ich schon ausprobiert und für lecker befunden :D

So – jetzt habe ich einen Riesenblogpost über das sexy Thema Bohnen, Blähungen und Kichererbsen geschrieben – aber vielleicht kann ja der ein oder andere ja was damit anfangen – würde mich freuen.

Aus meiner Lunchbox // Indian Summer Bowl {vegan}

indian-summer-bowlSalat mit Kürbis, Feigen und Mandelmus-Limetten-Dressing

Vor ungefähr einem Jahr habe ich euch in diesem Post erzählt, dass ich mich in der Kantine abgemeldet habe und mein Essen für die Mittagspause selbst mitnehme. Immer noch ist es mir den Umstand wert und es macht mir meistens sogar Spaß, morgens die Lunchboxen für mich und Mr.X. zu befüllen und mir immer wieder neue Kombinationen an Mittagssnacks auszudenken. Regelmäßig lasse ich euch daran auch auf Insta und Facebook teilhaben und merke, dass der morgendliche Blick in meine Lunchbox auch bei euch gut ankommt, denn für diese Fotos bekomme ich meistens sehr viel Resonanz.

Für das Befüllen der Lunchbox nehme ich entweder die Reste vom Vorabend oder – was öfter der Fall ist, weil abends selten genug übrig bleibt, fülle in eine Etage Salat, in die zweite verschiedene sättigende und bunte Toppings und in die dritte was zum Nachtisch. Wie die Kombination der Komponenten schmeckt, merke ich dann oft erst in der Mittagspause. Meistens schmeckt sie gut – aber es gibt auch manchmal Tage, an denen ich unverhofft begeistert vom Geschmack bin und die verschiedenen Aromen im Mund besonders gut zusammen spielen. Da habe ich mir wohl morgens im Halbschlaf ein neues Lieblingsrezept zusammen gerührt.

Daher habe ich mir gedacht, dass ich meine Rezepte-Rubrik hier auf dem Blog mit der Kategorie „Aus meiner Lunchbox“ ergänze, um meine liebsten Lunchboxkreationen nochmal nachzukochen, zu fotografieren und das Rezept festzuhalten – oder auch, wenn eines meiner Lunchboxbilder besonders gut bei euch ankommt, beziehungsweise ihr mich nach dem Rezept fragt. Lange Rede kurzer Sinn – bei diesem Rezept war ich so positiv vom Geschmack überrascht, wie der süßliche Kürbis mit den fruchtigen Feigen zum kremigen, erfrischenden Koreander-Mandelmuß-Limetten-Dressing passt – und bei euch ist es auch gut angekommen – daher ist es wie gemacht für den ersten Post dieser Reihe:

kuerbis-feigen-salat-vegan-for-fit-challengetauglich

Rezept für zwei Personen:

(Die Mengen sind wie immer geschätzt, müssten aber so passen – ansonsten einfach beim Kochen etwas nachjustieren)

Zutaten:

2-3 Hand voll frischer Blattspinat, geputzt und gewaschen
2-3 Hand voll Blattsalat (aktuell gibt es zB Eichblattsalat aus der Region)
1/4 Hokkaidokürbis (wenn es ein kleiner Kürbis ist, eher ein halber)
1 Feige
1/2 Packung Räuchertofu (ich mag am liebsten den Black Forest Tofu von Taifun, weil er so deftig gewürzt ist)
2 EL Kürbiskerne
etwas Ahornsirup oder Agavendicksaft
2 EL frische, geschnittene Frühlingszwiebelringe (die grüne Seite)

Für das Dressing:
1EL Mandelmus
2EL frischer Limettensaft
frische Koranderblättchen
Salz, Pfeffer

salat-bowl-kuerbis-feige-mandeldressing

und so gehts:

Backofen auf 200 Grad Ober- Unterhitze vorheizen. Den Kürbis in möglichst gleichmäßig dicke Spalten schneiden und mit etwas Olivenöl, Rosmarin, Chilli und Salz marinieren. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Kürbisspalten nebeneinander aufs Blech geben und im Ofen backen, bis der Kürbis weich ist. Die Garzeit hängt von der Dicke der Scheiben ab – ich denke ca 15-20 Minuten solltet ihr einplanen. Wenn der Kürbis weich ist, stelle ich noch ein paar Minuten die Grillfunktion an, um ein paar geröstete Ecken zu bekommen.

Während der Kürbis im Ofen ist, Salat waschen, schleudern und in eine Salat-Schüssel geben – oder gleich auf zwei große, tiefe Teller verteilen. Die Feige in Scheiben schneiden und auf den Salat legen.

Den Räuchertofu in kleine Würfel schneiden und in Öl in der Pfanne heiß anbraten, bis er knusprig ist. Mit einem Küchentuch das überschüssige Öl in Pfanne und vom Tofu abtupfen (Vorsicht heiß), die Kürbiskerne dazu geben und anrösten. Kürbiskerne und Räuchertofu mit einem Schuss Ahornsirup oder Agavendicksaft und einem guten Schuss dunklem Balsamico-Essig ablöschen. So lange kochen lassen, bis die Flüssigkeit reduziert ist, und Tofu und Kerne karamelisiert sind.

Für das Dressing das Mandelmuß und den Limettensaft in ein Schälchen geben und mit einem Esslöffel Wasser cremig rühren. Je nach gewünschter Konsistenz und Säure mit Wasser und/oder weiterem Limettensaft abschmecken. (Wenn ihr einen nahrhafteren, cremigen Dip auf eurer Bowl mögt, dann weniger Wasser nehmen- hier würde ich aber vorher auf den grünen Salat noch etwas Vinaigrette aus Essig/ Öl geben, damit es nicht so trocken ist – oder wenn ihr ein flüssiges Dressing mögt, dann mehr Wasser/Limettensaft dazu geben). Koranderblättchen klein schneiden und in das Dressing rühren.

Den fertigen Kürbis auf den Salat legen und das Tofu-Kürbiskern-Topping drüber geben. Die Frühlingszwiebel-Ringe drüber streuen. Am Schluss das Dressing bzw. den Dipp darüber gießen und mit einzelnen Koreanderblättchen garnieren.

salat-vegan-kuerbis-feige-raeuchertofu

Am besten schmeckt mir der Salat, wenn von jedem Bestandteil etwas gleichzeitig im Mund landet und die Aromen beim Kauen eine Party feiern. Diese saisonale Bowl mit leckeren und auch sättigenden und nahrhaften Bestandteilen wird es bestimmt noch öfter geben. Ich für meinen Teil zelebriere die Kürbissaison dieses Jahr mal wieder sehr – was sich auch auf dem Blog widerspiegelt – habe ich doch erst ein Grillrezept für Kürbis gebloggt – und ich kann nicht versprechen, dass es der letzte Kürbis-Content sein wird. Apropos Kürbis-Content: Ich frage mich, warum ich erst dieses Jahr auf die Idee gekommen bin, mal Kürbis-Hummus zu machen – auf dem Blog Transglobal Pan Party  gibt es übrigens ein leckeres Rezept dazu. Mögt ihr auch so gerne Kürbis? Was sind eure Lieblingsrezepte? Ich wünsche euch einen schönen Start in den Oktober, der hoffentlich noch ein bisschen goldener wird ;) Alles liebe

*thea