Municorn’s Lieblinks im Mai

In den letzten Wochen habe ich wieder viele tolle Beiträge im www gelesen. Bei einigen habe ich es versemmelt, die Links mitzuspeichern – es hat sich trotzdem eine schöne Liste angesammelt und ich hoffe, für euch ist auch wieder was dabei – deshalb gibt es jetzt wieder ein paar Lese- und Klickepfehlungen von mir:

Meine Frühlingsentdeckung überhaupt war  diese leckere vegane Bärlauchquiche auf Arnes Blog „The vegetarian Diaries“. Ich habe sonst nie Quiches gemacht, mir sind die mit Ei, Käse und Sahne auch manchmal zu fettig. Diese vegane Variante hat Seidentofu als Basis, die auf einen Mürbeteig kommt und ich könnte mich reinlegen. Gab es jetzt schon dreimal bei uns – zweimal mit Bärlauch und einmal das Grundrezept gefreestylt mit verschiedenem Gemüse. Das Grundrezept ist so toll und super gut zu varriieren, ich habe zb. einen kleinen Teil Mehl mit Kastanienmehl ersetzt. Yummieeee

Bildquelle: the vegetarian diaries

Nachhaltiger Leben schön und gut aber im täglichen Trott ist das meistens gar nicht so einfach, wenn man erstmal vor jedem Schritt mit einer riesen Recherche anfangen muss.  Praktisch ist der Guide von Utopia „Nachhaltig unterwegs in München“. Einige Läden, wie zB. das Dear Goods oder den „Ohne“- Laden kannte ich schon und kann einen Besuch echt empfehlen – andere auf der Liste muss ich mal in meinen nächsten Stadtbummel integrieren.

Apropos Nachhaltigkeit – auf sz.de gibt es gerade den Schwerpunkt: „Deutschland schmeißt weg“ zum Thema Müll in Deutschland. Die 360Grad Reportagen der Süddeutschen Zeitung finde ich immer total interessant. Einerseits haben wir in Deutschland super recycling und Verwertungssysteme – andererseits gehören wir auch zu den Müllweltmeistern auf dem Globus. Auf jeden Fall ein informativer Themenschwerpunk ohne schwarz-weiß Malerei und mit Autoren, die verschiedene Standpunkte beleuchten und vertreten. Ich denke in den nächsten Tagen kommen noch weitere Beiträge dazu online.

Im Müllvermeiden bin ich mittlerweile richtig gut – mein „Ökolaster“ sind nach wie vor die Reisen. Aber das Fernwehbekämpfen, das Reisen und das Entdecken unserer schönen Welt gehört halt zu meinen liebsten Leidenschaften – und dafür bin ich ja im Alltag auf die flotte Lotte auf dem Radl ;-) Am Freitag geht es für mich nach drei Jahren Abstinenz endlich wieder für ein paar Tage in mein Herzland Spanien und ich freue mich rieeesig! Davon abgesehen habe ich auch einige tolle Fernwehbeiträge gefunden:

Bildquelle: Beseelt

Myanmar, das sich erst seit ein paar Jahren dem Tourismus geöffnet hat, ist wegen seiner Ursprünglichkeit – die sich jetzt natürlich wandelt – bei vielen auf der Reise-Bucket-List – auch wenn es dort immer noch einige gewalttätige Konflikte und ein autoritäres Regime gibt. Einige meiner Freunde waren sogar schon dort und begeistert. In diesem Interview auf dem Blog Mima erzählt die Deutsche Franziska Seel, die drei Jahre dort gelebt hat, wie sie den Wandel, die Hoffnung und die Aufbruchsstimmung dort wahrgenommen hat und warum Myanmar aus ihrer Sicht eine Reise wert ist.

Bildquelle: Heylilahey

Mia von Heylilahey war sechs Monate auf Weltreise und ich habe sie anhand ihrer tollen Instabilder und Blogposts schmachtend mitverfolgt. Jetzt hat sie veröffentlicht, wieviel Budget sie und ihr Freund in dem halben Jahr gebraucht haben. Das hat mich so positiv überrascht, dass ich nun fast selbst mit einem Sabbatical liebäugele ;-)

Ebenfalls inspirierend für eine Langzeit-Reise ist der Blog meiner Kinder- und Jugendfreundin Steffi, die gemeinsam mit ihrem Mann Max nach ihrer Hochzeit die Koffer gepackt hat und sich nun auf Weltreise befindet. Was sie in 111 Tagen Asien gelernt hat lest ihr hier – einiges kommt mir schon nach drei Wochen Asien bekannt vor, wie muss sich das dann erst in 111 Tagen anfühlen?

Bildquelle: evaexplora

Mexiko – ja oder nein – die Überlegung hatte ich schon öfter, war mir aber immer nie so richtig sicher, ob ich da mal hin will. Ein Wort hat die ganze Unsicherheit weggeblasen und ich muss irgendwann schon alleine deswegen nach Mexiko. Es heißt: Cenoten. Bringt vielleicht erst was, wenn ihr die Bilder dazu anseht – der Beitrag von Jana über Tulum mit ihren tollen Bildern hat auf jeden Fall das Cenoten-Fieber in mir geweckt.

Bildquelle: Sonne und Wolken

Ein Instatipp ist aktuell der Account von Juli @heimatpottential. Ich folge ihrem Blog schon lange, sie war eine Zeit lang viel auf Snapchat aktiv, das ich aber nicht nutze. Aktuell befindet sie sich aber in Island und nimmt uns über Instastories mit – und sie macht das mit so viel Herz, dramaturgischem Geschick und pottscher Redensart, dass jede professionelle Reisedoku locker mithalten kann. Jetzt wird mir klar, was ich da auf Snapchat verpasst habe – und wie mystisch und toll Island wohl sein muss. Und ich bekomme richtig Lust, mich doch selber auch mehr an Instastories zu versuchen – habe ja immer Angst, dass mein Dialekt peinlich ist – aber bei anderen finde ich das eigentlich authentisch und sympathisch..vielleicht melde ich mich mal aus Mallorca…wenn das mit dem Datenvolumen nicht immer so schnell um wäre…

Und zu guter Letzt was aus der Blogosphäre über die Blogosphäre – Fee mit ihrem Text: Wer entscheidet eigentlich was relevant ist? Der mir – und den Kommentaren nach zu urteilen – vielen aus der Seele spricht. Ich persönlich lese Blogs nämlich nicht wegen dem Mehrwert oder der Nische – sondern weil ich einem Menschen folge, der zeigt, was ihn beschäftigt, und inspiriert, und vor allem weil ich seine Art, wie er das präsentiert und von sich erzählt, mag. Ein Appell gegen die Schere im Kopf und für mehr Blogspaß – oder wie Fee es so schön sagt: Scheiß auf Relevanz!

Municorn’s Lieblinks im März

Nach dem Motto „Sharing is Caring“ habe ich mal wieder ein paar Links mitgespeichert, die mir in den letzten Wochen beim Lesen in diversen Feeds über den Weg gelaufen sind und bei denen ich denke, dass der ein oder andere vielleicht auch was damit anfangen kann beziehungsweise bei denen ich mir selbst ein Lesezeichen setzen wollte:

Bilduellen jeweils im folgenden Text verlinkt: Dariadaria, Liebewasist, goodtravel, coralinart, femtastics

Als alte Reise-Researcherin bin ich bei „goodtravel.de“ gleich hellhörig geworden: Eine Plattform mit ausgewählten Unterkünften, die nicht nur besonders ansprechend und authentisch sind, sondern auch nach nachhaltigen Gesichtspunkten ausgewählt wurden. Ich habe schon ein paar Mal reingeklickt und finde wirklich, dass da ein paar schöne Perlen dabei sind, die mich optisch gleich überzeugt haben – das mit der Nachhaltigkeit ist natürlich doppelt gut.

„Ich habe einen spannenden Beruf, aber ich kann nie sagen, dass ich tatsächlich nicht der langweilige Mensch bin, der ich vorgebe zu sein.“ Nicht nur für Homeland-Fans interessant ist das Interview auf Femtastics mit zwei Mitarbeiterinnen des Bundesnachrichtendienstes. Ein Job zu dem man ja sonst wenig bis gar nicht weiß. Neben den Fragen, wie sie sich beworben haben und warum sie sich dafür entschieden haben, bekommt man interessante Einblicke in ihren Alltag. Zum Beispiel, was sie auf Parties antworten, wenn sie zu ihrem Beruf gefragt werden.

Für Blogger sehr nützlich, aber bestimmt auch für den ein oder anderen im Job oder privat: Carolin hat eine Liste mit ihren fünf liebsten Quellen für kostenlose Stock-Fotos zusammen gestellt, die man je nach Lizenz mit oder ohne Quellen-Angaben verwenden kann.

Maddie motiviert nicht nur mit ihren tollen Fotos auf Instagram und Co dazu, mal wieder die Yogamatte rauszuholen, sondern stellt eine Reihe toller Labels mit fair produzierter und stylischer Sport und Yoga Bekleidung vor. Ich habe mir ja schon einen Badenanzug im Jungle-Look rausgesucht – oder doch lieber das Yoga-Outfit? hmm auf jeden Fall lässt sich mit einem dieser Outfits bestimmt der innere Sport-Schweinehund schnell überwinden.

Ich nutze Pinterest sehr unregelmäßig, meistens wenn irgendein Interieur Projekt ansteht, um dafür Inspirationen holen. Die liebe Tina hat schonmal ein paar coole Ideen für kleine Räume zusammen gestellt, bei denen man sich inspirieren lassen kann. Da bekomme ich richtig Lust, mir endlich auch mal ein Konzept für unser halbes Zimmer alias Mini-Homeoffice to be zu überlegen.

Bildquellen jeweils im folgenden Tetxt verlinkt: veganmom, 23qmstil,luziapimpinella

Und natürlich habe ich mir auch wieder ein paar Rezepte abgespeichert, die ich bald ausprobieren möchte. Aktuell mache ich ja wieder die Vegan for fit Challenge in der Fastenzeit, das heißt kein Weißmehl, Industriezucker, Alkohol und Co – und dazu noch vegan. Diese Rezepte passen alle da rein und das wichtigste: hören sich alle sehr lecker an:

Da hätten wir zunächst die Rote Linsensuppe mit Ingwer und Spinat in Kokosmilch von Ricarda. Gefolgt von der Idee von Nic, Gemüsechips aus Wirsing zu machen, zusammen mit sehr hübschen Papiertütchen zum verschenken. Und zu Guter letzt einen leckeren und gesunden Porridge der etwas anderen Art aus Amaranth und Süßkartoffeln auf dem Blog von Anna, den ich übrigens gleich morgen früh nachkochen möchte.

So, ich hoffe, dass der ein oder andere interessante Linktipp für euch dabei war – ich habe in den letzten Wochen auf jeden Fall wieder einiges an Inspiration und Ideen für die verschiedensten Lebensbereiche gefunden, vielen Dank an alle verlinkten Bloggerinnen. Einen schönen Abend euch noch! Ich gehe jetzt mal den Amaranth einweichen ;)

*thea

Municorn’s Lieblinks // Netzkonfetti

lieblinks-und-lesetipps-municorn-bloggerBina macht es mit ihren „Strylinks“, die Mädels von Amazed haben ihre „cherrypicks“, Rebecca von Ruhrstyle hat die „Lesenswert“-Reihe und es gibt noch einige mehr. Die Rede ist von Bloggern, die ihren Lesern in regelmäßigen Abständen neben ihren eigenen Posts die Beiträge empfehlen, die sie in der Bloggersphäre bzw. ihrem Feed besonders angesprochen haben und lesenswert finden. Ich finde das super – denn dabei lernt man neue Blogs, Trends oder Themen kennen, die man vielleicht noch nicht so vor der Nase hatte. Vor allem gefällt mir der Gedanke, dass es dabei nicht um die eigene Selbstdarstellung, eigenen Texte und Bilder sondern um das Miteinander und die Vernetzung geht. Schon lange wollte ich auch mal ein paar Lesetipps oder „Lieblinks“ zusammen stellen – habe aber immer wieder vergessen, mir die Links regelmäßig zu speichern. Diese Woche habe ich es aber geschafft und hoffe, dass ich es wie die oben genannten Mädels auch zu einer gewissen Regelmäßigkeit schaffe.

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Bildquellen: fox.de, inalicespinkshoes.com, instagram, elfenkindberlin.de, nikesherztanzt.de

Viel Freude macht mir gerade Fee mit ihrer Instagram-Aktion #feesfarbspirale. Wider den grauen Februar hat sie sich für jeden Februar-Tag eine Farbe ausgesucht und dazu aufgerufen, auf Instagram genau diese Farbe zu posten. Die Regeln und Farbangaben gibt es hier auf ihrem Blog. Und das Ergebnis? Ist meiner Meinung nach grandios! Es ist jedesmal ein Urlaub für die Augen, wenn man sich durch den Hashtag scrollt, der täglich aus vielen kleinen Kunstwerken der gleichen Farbe besteht und sich fast minütlich ändert – selbst mitzumachen macht natürlich auch riesen Spaß. Abends gibts dann immer noch eine Collage mit Fees Lieblingen des Tages – definitiv noch mehr Urlaub für die Augen. Danke, liebe Fee für diese tolle Idee und dass du dir die Mühe machst, alles anzuschauen und zu moderieren.

Um Viellfalt in einem viel ernsteren Zusammenhang geht es bei Rebecca von Elfenkindberlin. In ihrem Beitrag „Ich kann nicht aus meiner Haut! Dunkelhäutig in Deutschland“ schreibt sie über ihre Erfahrungen mit Rassismus, die sie und ihre Kinder machen (mussten). Der Text hat mich sehr berührt und nachdenklich gemacht, denn leider ist Rassismus immer noch nicht nur Teil unserer Vergangenheit. Dass ihre hübsche kleine Tochter heutzutage noch in der Schule in der Weltstadt Berlin wegen Aussagen über ihre Hautfarbe leiden muss, ist nur noch traurig. Auch lesenswert sind die vielen, vielen Kommentare – die einerseits zeigen wie viele weltoffene, empathische Menschen es gottseidank trotzdem gibt, die dem ganzen entschieden ihre Stimme entgegen stellen – aber in denen andererseis auch einige andere Betroffene über ihre Erfahrungen berichten. Manchmal finde ich es auch gar nicht so einfach, die Grenze zu kennen, wo natürliche Neugierde aufhört und Rassismus anfängt. Ich denke, hier kommt es auch immer darauf an, in welchem Verhältnis man zu der Person steht und Empathie, Herzlichkeit aber auch Respekt helfen dabei, keine unangebrachten Fragen zu stellen, die verletzen können – und auch Texte wie dieser, um das Bewusstsein zu schärfen. Auch wenn ich als Nicht-Mutter nicht zur Zielgruppe von Rebeccas Blog gehöre, folge ich ihr schon länger vor allem auf Instagram, weil ich ihren Stil, ihre vielen kreativen Ideen und ihre kleine Familie so mag und kann einen Klick zu ihr nur empfehlen.

Um tolle schwarze Frauen geht es auch im nächsten Beitrag „Wieso ihr Hidden Figueres sehen müsst“. schreibt Ines. „Rassentrennung, Frauenrechte, Jobverlust durch Digitalisierung – Theodore Melfis Film „Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen“ spielt in den 1960er Jahren und ist mit seinen Kernthemen doch aktueller denn je.“ Der Film erzählt unterhaltsam die Geschichte von drei Mathematikerinnen bei der Nasa in den 60er Jahren. Nach dem Review habe ich mir gleich den Trailer angesehen und möchte jetzt unbedingt auch bald rein. Wer kommt mit?

Herrlich leckere Patisserie in den schönsten Farben gibt es bei Jasmin zu sehen – und einen München-Tipp gleich noch dazu! Ich frage mich selbst, warum ich eigentlich noch nie in diesem Cafe war, obwohl es doch so bekannt und zetral ist..Gerade wenn man mal Gäste aus der Heimat hat oder wie ich einen Kuchensüchtigen Mr.X…

Ein ebenso farbenfrohes Gericht – aber zum selber kochen – habe ich bei Nike entdeckt – auch schon ausprobiert und für lecker befunden. Es gibt gerösteten Rotkohl mit Kichererbsen und Tahini – Gerade jetzt im Winter liegt irgendwie ständig Rot- oder Weißkohl in unserer Ökokiste und ich bin dankbar für kreative Rezepteideen damit – darauf, ihn mal in der Pfanne zu rösten, wäre ich von allein sicher nicht gekommen.

Ich hoffe, der ein oder andere Lesetipp war für euch dabei und wünsche schonmal ein schönes Wochenende!

Alles liebe *thea

 

 

 

Municorn’s Blog Update in der Ferienedition

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Wie schon im Juni, habe ich mal wieder Lust euch ein kleines Municorn-Update mit einem Einblick, was mich gerade so beim Boggen aber auch im richtigen Leben beschäftigt, zu schreiben. Die Themen-Häppchen passen genauso wie meine Stimmung zum allgemeinen Sommerloch und so gibts heute ein Update in der Ferienedition.

Urlaubsreif

Dieses Wort fährt nämlich gerade wie ein Laufband aus Neon-Leuchtbuchstaben ständig auf meiner inneren Stirn herum. Ich kann mich zwar wirklich nicht beschweren, dieses Jahr noch nichts von der Welt gesehen zu haben: Die Kurztrips in die Dolomiten, nach London und die Bloggerreise nach Wien und Baden bei Wien habe ich sehr genossen. Aber ich brauche jetzt mal zwei Wochen am Stück frei. Zwei Wochen ohne tägliches früh aufstehen und Büro. Viel schlafen, Natur, Ruhe, Sonne, tolles Essen – und ja – auch neue Eindrücke. Aber der Urlaub ist geplant und ich habe jetzt ein schönes Ziel, auf das ich hinfiebern kann! Noch zwei Wochen arbeiten und dann werde ich mit Mr. X eine Woche an der Algarve in einem (hoffentlich) tollen Ferienhaus im Hinterland mitten in der Natur verbingen und im Anschluss noch eine Woche Mädelsurlaub in Apulien dran hängen. Die Feinplanung, bzw. Recherche, was man dort so alles machen kann, wird jetzt in Angriff genommen. Und daher wende ich mich an euch: Habt ihr Tipps für Portugal, Westalgarve und nördlicher (Arrifana/Aljezur) und alles, was man mit Mietwagen an einem Tag so erreichen kann? – oder auch für Apulien (Nähe Bari/Monopli)? Ich und meine Reisebegleitungen freuen uns sehr! Eigentlich versuche ich ja immer nicht in den Sommerferien bzw. zur Hauptsaison wegzufahren, weil man einfach Geld sparen kann und es hier im Sommer auch schön ist. Die Urlaube haben sich aber gerade so angeboten und ich freue mich jetzt sehr darauf, vor allem weil ich diese Ecken in Südeuropa beide noch nicht (Apulien) bzw. kaum (Algarve) kenne.

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Digital Detox im Urlaub – ja oder nein?

Dieses Thema kommt ja immer mal wieder in der Bloggerwelt zur Sprache und als ich den Beitrag von Tina, die angekündigt hat, eine Woche Urlaub auf einer Internet-freien Insel zu machen, kommentieren wollte, ist mir ganz schön viel durch den Kopf gegangen. Wie finde ich das eigentlich – und würde mir das nicht auch mal ganz gut tun? Ich glaube, eine oder zwei Wochen ganz ohne Internet sind sicher super entschleunigend und entspannend. Da ich aber in meiner Freizeit blogge, ist der Griff zum (privaten) Handy für mich nicht direkt mit meinem Job verbunden und ich kann auch mit Internet von der Arbeit abschalten. Ich habe vielmehr auch mal tagsüber Zeit und Muße für mein Hobby. Mir macht es auch immer so viel Spaß und Freude, abends in der Unterkunft, wenn ich im W-Lan bin, die schönsten Bilder des Tages rauszusuchen, zu bearbeiten und auf Instagram und Facebook mit euch zu teilen. Ich kann damit auch immer nochmal das Erlebte bewusst Revue passieren lassen.

Was mir aber schon aufgefallen ist, dass  ich auf Reisen, wenn ich nur W-Lan im Hotel genuzt habe, in der Zeit tagsüber ohne Internet wirklich entspannter war, weil der Blick aufs Handy nur noch für die Uhrzeit oder Fotos nötig war. Dass keine Chats oder Nachriten aufgepoppt sind und man sich wirklich im Urlaub befindet – und nicht im Gespräch einer Whats App-Gruppe zu irgend einem Thema ist schon entspannend. Abends im Hotel und W-Lan hat mir dann ein kurzer Check gereicht – oder ein paar Nachrichten mit Urlaubsbildern und Grüßen. Jetzt muss ich aber gestehen, dass ich Internet-Junkie bei den letzten Trips aber auch das nicht mehr ausgehalten habe – und mir Datenpakete gekauft habe. Nicht wegen der permanenten Erreichbarkeit über whatsapp und Co – das finde ich ja wie gesagt eher entspannend – sondern weil gewisse Apps das Reisen einfach so erleichtern. Google Maps hat mittlerweile von den meisten Städten den öffentlichen Nahverkehr hinterlegt. Schnell mal auf Instagram schauen, welches Restaurant vor Ort gut ausschaut und dann bei google Maps den genauen Fahrplan mit Umsteigen aufs Handy zu bekommen, vereinfacht so einen Städtetrip ungemein. Daher werde ich mir für den Urlaub eine gesunde Mischung vornehmen: Nicht ständig am Handy hängen und Chats auf den Abend oder eingeschränkte Zeiten und Momente verlegen. Die Zeit hauptsächlich mit lieben Menschen, der Natur und analogen Büchern und nicht am Bildschirm verbringen. (Übrigens: Hat jemand Lesetipps für die Urlaubslektüre?) Aber den Spaß an Instagram und der Fotografie möchte ich schon ausleben – und zur Recherche und Navigation die digitalen Annehmlichkeiten nutzen ohne es zu übertreiben. Wie macht ihr es im Urlaub?  Lieber Detox oder gleich mit dem Tablet in den Liegestuhl?

Urlaubsstimmung Auch Auf dem Blog

Weil ja gerade allgemeine Urlaubszeit ist und ich noch so einiges an Fotos und Tipps auf der Festplatte oder in meinem Hirn rumlungern habe, möchte ich die Zeit bis zum Urlaub nutzen und noch ein paar Fernweh- fördernde Beiträge schreiben. Und wenn ich ganz fleißig bin – kommt vielleicht auch ein bisschen darauf an, wie regnerisch es die nächsten Wochen wird – auch ein paar Postings vorbereiten für die Zeit, in der ich weg bin. Ansonsten stehen noch zwei Leser-Wünsche offen, die ich nicht vergessen habe: Die liebe Wetterfee hat sich was zum Thema Veggie-Grillen gewünscht  – ich hoffe das Wetter spielt mit, dass ich es noch vor dem Urlaub schaffe und der Wunsch von Jasmin zum Thema Selbstversorger-Unterkünfte und Airbnb steht auch noch aus. Da ich bei der Urlaubsrecherche sowieso einige tolle Unterkünfte gesehen habe, die ich mit euch teilen möchte, wird es bald etwas zu dem Thema geben.

Sommer in München

Ein Blick in meine Handyfotos und meinen Instagram-Feed zeigt, dass ich neben den Regentagen damit beschäftigt bin, den Sommer zu genießen. Noch mehr als sonst zieht es mich zu den verschiedenen Seen im Umland. Nach meinem Badetipp mit Sundowner am Wörthsee letztes Jahr ist ein weiterer Blogposts zu meinem liebsten Badeplatz am Staffelsee in Planung. Eigentlich wollte ich ja auch ein „Sommer in der Stadt“- Video machen – aber bisher ist das Material noch etwas Mau … was vielleicht daran liegt, dass ich erstens das Vorhaben öfter vergesse und zweitens der Sommer halt doch oft Pause macht und ich dann immer am See liege und nicht in der Stadt../ wir werden sehen wie weit ich komme. Ihr seht, Pläne gibt es viele – ob Zeit und Muße die Umsetzung von allen erlauben, werden wir merken ;-)

staffelsee

Ich wünsche euch noch eine schöne Sommer- und Ferienzeit. Und wie gesagt: Über Tipps für die Urlaubslektüre, Italien und Portugal freue ich mich sehr – und wenn es Themen-Wünsche und Fragen gibt, immer gerne. Alles liebe

*thea

 

Impressionen aus dem 25hours Hotel Vienna im Museumsquartier

25hourshotel vienna lets spend the night together

Ich glaube, dass ich grundsätzlich ein sehr begeiserungsfähiger Mensch bin. Das zeigt sich vor allem, wenn ich auf Reisen bin. Wenn mich zum Beispiel jemand fragt, was mir besser gefallen hat – Thailand oder Vietnam, London oder New York kann ich darauf keine Antwort geben, weil Urlaub ist immer gut und die Orte sind verschieden für sich.

Trotzdem lernt man sich und seine Vorlieben im Laufe des Lebens ja bekanntlich immer besser kennen und so habe sich ein paar Komponenten herauskristallisiert, für die ich mich besonders begeistern kann, wenn ich unterwegs bin. Ich achte bei der Reiseplanung schon immer drauf, dass wenigstens ein paar dieser Vorlieben erfüllt sind, denn dann weiß ich schon im Voraus, dass ich meine Zeit so verbringe, wie es sich für mich lohnt und ich permanent „ach wie schön, schau mal hier“ und „ist es nicht toll“ von mir gebe – und ich hoffentlich begeistert zurück komme.

drinks over vienna

Bei Städtetrips bin ich besonders anfällig für historische Gebäude und Altbauten im jeweiligen Stil der Stadt. Als Kontrast dazu bin ich aber auch ein großer Fan von modernen, hippen Ecken, besonders was Gastronomiekonzepte angeht. Das schöne ist, dass beide dieser gegensätzlichen Komponenten bei meiner Bloggerreise nach Baden bei Wien und Wien vertreten waren – und das vorgeschlagene Programm so auch sehr gut zu meinem individuellen Reisestil gepasst hat.

25hours vienna sunset rooftopbar

Wenn ich an Wien denke, habe ich zuerst prachtvolle, alte Stadthäuser mit hohen Decken im Kopf, die je nach Bezirk auch etwas verratzt oder morbide daher kommen können. Wenn ich die Reise selbst organisiert hätte, wären wir wahrscheinlich in einem Airbnb gelandet, das genauso aussieht. Als mir aber gesagt wurde, dass wir im 25hours Hotel übernachten, bin ich trotzdem vor Freude im Zimmer rumgehüpft. Denn hier wird zwar nicht meine Vorliebe für authentische Selbstversorgerunterkünfte angesprochen – dafür wohnt man in einem Haus, das durch und durch einem eigenen, kreativen, modernen Design- und Gastronomiekonzept folgt – also dann auch irgendwie wieder genau mein Ding ist.

25hours vienna lobbyIch habe vorher noch nie in einem der 25hours Hotels übernachtet, aber war schonmal im Berliner Ableger in der Bar Cocktails schlürfen und seitdem wollte ich schon immer mal in einem der Hotels übernachten. Das Haus in Wien ist praktisch im Museumsquartier gelegen und nach dem Motto Zirkus gestaltet. In jeder Ecke gibt es kleine Details zu entdecken und man bekommt Lust, ständig irgendwas zu fotografieren.

25hours hotel vienna lobby erfrischung

Ich habe vorher bei Tripadvisor gelesen, dass einige Gäste die Zimmer wohl als sehr klein und unpraktisch bemängelt haben. Ich habe jetzt nur unser Zimmer gesehen und da kann ich es nicht bestätigen. Wir hatten ein schönes Zimmer, mit großem Balkon, einem offenen Bad (Die Toilette war extra in einem abgeschlossenen Raum) und einem kleinen Sitzbereich mit Schreibtisch und einem orientalischen Sitzpouf.

Auf dem Zimmer findet man auch eine schön gestaltete Mappe mit Infos zum Hotel und zusammen gestellten Wien Tipps. Nur die automatische Raumklimatisierung war etwas laut – so dass die Alternative mit Fenster auf und Straßenverkehr nicht wirklich schlechter war, das ist aber nur ein klitzekleiner Kritikpunkt an dem sonst so schönen Zimmer und vielleicht war ich auch einfach zu doof, sie richtig zu bedienen ;-)

25hours vienna bed

25hours vienna bathroom

Was mir auch sehr positiv aufgefallen ist, sind nicht nur die vielen kleinen kreativen Details, sondern auch die coolen Kooperationspartner des Hotels, deren Produkte man als Gast direkt kostenfrei nutzen kann. So sind im Zimmer die schönen nachfülllbaren Kosmetikprodukte von „Stop the Water while using me“, ein Ultimate Ears Boom Lautsprecher, mit dem man sein Handy zum Musik hören verbinden kann und eine Freitag-Tasche, die man zu seinen Stadtstreifzügen mitnehmen kann. Wir hatten nämlich spontan entschlossen, baden zu gehen und ich hatte natürlich nur eine Handtasche dabei, da war es schon praktisch, sowas auf dem Zimmer zu haben. Was ich auch ganz toll finde, aber nicht genutzt habe, da wir viel zu Fuß unterwegs waren: Für fahrbaren Untersatz ist auch gesorgt, denn man kann sich kostenlos Räder aber auch Minis ausleihen.

25hours viennaUnbedingt erwähnt werden muss auch die Rooftopbar, die „Dachboden“ heißt und natürlich auch passend zum Interieur-Konzept des Hotels eingerichtet ist. Aber das wichtigste ist hier nicht die Inneneinrichtung, sondern natürlich was man draußen zu sehen bekommt: Man genießt einen tollen Blick über das Museumsquartier mit einem leckeren Cocktail in der Hand. Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen, mit Kamera und Handy zum Sonnenuntergang anzurücken und bis nach der blauen Stunde zu bleiben….

blaue stunde in wien

25hours hotel vienna drink rooftopbar

25hours hotel vienna rooftopbar

vienna sunset rooftopbar 25hours hotel

Auch das Restaurant „1500 Foodmakers“, wo gleichzeitig auch morgens das Frühstück eingedeckt ist,  haben wir ausprobiert, und waren zufrieden. Dazu gibt es im Garten auch noch einen Airstream-Wagen, wo man Burger essen kann – den haben wir nicht ausprobiert. Hier ein Hinweis: Die Gastronomie des Hauses ist nicht nur bei Hotelgästen sondern auch bei den Wienern sehr beliebt. Also eine Reservierung im Restaurant lohnt sich und auch bei der Rooftopbar muss man sich vor allem am Wochenende darauf einstellen, dass es voll ist. Aber das beweist ja auch wieder die Qualität, es gibt nicht viele Hotels, wo man als Einheimischer gerne auf einen Drink hingeht, oder?

25hours vienna restaurant

25hours vienna dinner25hours vienna theke

Mein Fazit: Die Preise sind gehoben aber man bekommt auch etwas besonderes dafür, wenn man solche Konzepte mag. Ich kann mir auch vorstellen, dass es manchen Leuten etwas too much ist, aber uns hat gerade dieser Stil sehr viel Spaß gemacht. Manchmal sind ja gerade in so hippen durchgestylten Locations die Leute nicht wirklich geschult oder irgendwie zu cool, um freundlich zu sein. Dieses Klischee hat sich überhaupt nicht bestätigt. Die Mitarbeiter waren alle sehr freundlich und kompetent. Als wir nach einer Drogerie gefragt haben, weil wir unsere Zahncreme vergessen hatten, haben wir zum Beispeil einfach ne große Tube geschenkt bekommen und auch sonst haben wir uns sehr gut aufgehoben gefühlt.

25hours hotel vienna kiosk lobby

Ich werde bestimmt noch das ein oder andere Mal in anderen Städten, wo es ein 25hours Hotel gibt, vorbeischauen. Entweder als Hotelgast oder nur in die Bar oder Restaurants gehen. Die Hotels sind etwas besonderes und passen gerade super zu einem Städtetrip. Für einen längeren Urlaub bräuchte ich wahrscheinlich eher etwas gemütliches und nicht so sehr durchgestyltes – aber die Hotels sind soweit ich weiß alle sowieso alle als Stadthotels konzipiert.

Mehr zur Bloggerreise nach Wien und Baden bei Wien:

Rosentage in Baden bei Wien

*Ich wurde von der Stadt Wien und der Österreich Werbung Deutschland GmbH in das Hotel eingeladen – vielen Dank dafür! Meine Leser können sich aber wie immer sicher sein, dass der Text meine persönliche Meinung wiederspiegelt.

Municorn goes Baden bei Wien // Relaxen im Rosarium

Rosentage in Baden bei Wien Municorn2

Mein erster Beitrag zu meiner Bloggerreise nach Baden und Wien wird rosig, wie ihr unschwer an der Überschrift erkennen könnt! Zwar gehört die Rose eher nicht zu den Trendgewächsen wie Sukkulenten und Co, die aktuell immer wieder auf Blogs und Lifestylemagazinen gekonnt in Szene gesetzt werden. Sie ist vielmehr ein beliebter Klassiker und wird auch nicht zu unrecht als die Königin der Zierpflanzen bezeichnet. Seit Jahrhunderten ist sie mit ihren Dornen und vor allem der farbintensiven Schönheit ein Symbol in der Poesie, hauptsächlich natürlich für die Romantik. Und auch wenn ich ja immer sehr trendaffin bin und auf meinen Reisen gerne mal die Hipster in ihren heimischen Biotopen beobachte, hatte ich doch auch für Nostalgie und Romantik schon immer eine große Schwäche, vorausgesetzt sie kommen in einer stilvollen Dosis und nicht klischeehaft kitschig daher. Deswegen habe ich für den Titel gleich mal ein Foto mit einem Selfie vor Rosenblüten gewählt. Erinnert mich irgendwie an eine Fototapete in einem adeligen Teestübchen, nur dass es sich natürlich um keine Tapete sondern um eine reale Blütenpracht in freien Wildbahn handelt. Und nicht nur bei diesem Motiv sind meine nostalgisch romantischen Synapsen und meine Vorliebe für historische Gebäude bei meinem Aufenthalt in Baden bei Wien voll auf ihre Kosten gekommen.

Terrasse Schlosshotel Weikersdorf Baden bei WienBaden ist ein hübsches Kurstädtchen in Niederösterreich, erreichbar in kurzen zwanzig Zugminuten von Wien aus, wo sich auch schon Beethoven, Mozart und die Habsburger zur Sommerfrische und zum Kurieren ihrer Krankheiten eingefunden haben. Als die Anfrage kam, hat mich die Nähe zum grünen Wiener Wald, die vielen ansässigen Winzer mit ihren Heurigen und auch das Thermenwasser der Bäder gereizt, dem Örtchen mal einen Besuch abzustatten. Dass Baden auch noch einen hübschen Park hat, wo im Juni besonders die Rosenblüte zelebriert wird, hat mich zunächst weniger interessiert. Nun war besagter Park aber im Nachhinein ein zentraler Bestandteil des Aufenthaltes und so viele schöne Bilder sind dort entstanden, dass ich ihm und unseren Aktivitäten rund um das Badener Rosarium einen eigenen Beitrag widmen möchte. Dass wir dem Doblhoffpark nicht nur einen Besuch abgestattet, sondern ihn in den beiden Tagen mehrmals durchquert haben, lag zum einen an der Lage unseres Hotels.

Frühstück Schlosshotel Baden bei WienWir waren im Schlosshotel Weikersdorf untergebracht, das direkt an den Park und das Rosarium grenzt. Das hat mir auch am besten an der Unterkunft gefallen: Die schöne Terrasse, von der man schon beim Frühstück den Ausblick auf den sommerlichen Park genießen konnte. Die Auswahl beim Frühstücksbuffet hat mir auch sehr gemundet – auf den Bildern seht ihr, für was ich mich jeden Tag aufs Neue entschieden habe, das liebe ich generell am österreichischen Frühstücksangebot: frisch gemachte Aufstriche, wie Liptauer und Co mit etwas Rohkost, tolle Käsesorten und vor allem eine großen Auswahl an Körner- und Kernenbroten. Dazu noch frisches Obst und Müsli und ich bin glücklich.

Schlosshotel Weikersdorf Zimmer und Innenhofe Baden bei WienDie Nähe zum Park fand ich auch bei unserem Zimmer toll: Der Balkon ging direkt ins Grüne. Als Stadtbewohnerin, die außerdem gerade noch von einem anderen Städetrip zurück gekommen ist, habe ich es besonders genossen, bei offener Balkontüre einzuschlafen und morgens von Vogelgezwitscher und quakenden Fröschen geweckt zu werden. Über den großzügigen Wellnessbereich des Hotels kann ich leider nichts berichten, denn das Wetter war einfach zu gut, so dass es mich in den beiden Tagen eher nach draußen gezogen hat. Das Hotel hat mir vor allem wegen der Lage und dem historische Gebäude gut gefallen. In dem Teil, wo unser Zimmer lag, könnte es meiner Meinung nach an einigen Stellen etwas modernisert werden – aber insgesamt habe ich mich sehr wohl gefühlt.

FrühstückHotel Schloss Weikersdorf Baden bei WienDer Weg vom Hotel ins Städtchen führte uns immer wieder durch den Park, so dass wir einige Male die schönen Rosen bewundern konnten. Wir haben das Rosarium aber nicht nur durchquert, sondern dort standen auch noch weitere Aktivitäten auf unserem Programm. Als ich gelesen habe, dass ein Programmpunkt der Reise ein Picknick im Rosarium ist, habe ich mich riesig gefreut.

Picknick Doblhoffpark BadenIn München packe ich mir im Sommer ständig was zum picknicken ein, lege mich in die Sonne und genieße dabei Leckereien im Grünen. Wenn ich unterwegs bin, ist mir das ganze meistens ohne Küche etwas zu umständlich. Aber nicht in Baden: Dort kann man sich nämlich einen leckeren Picknickkorb packen lassen, bekommt eine Decke dazu und kann sich dann im schönen Park ein Plätzchen suchen. Genau das richtige für mich!

Picknick Baden bei WienIch habe vorher extra nochmal nachgefragt, ob man auch die Rasenflächen betreten – beziehungsweise man sich darauf legen darf – und ja, man darf. Ich glaube, das hat sich dort noch nicht so rumgesprochen, denn zwischen den vielen Rosenliebhabern, die Blüte für Blüte fotografiert haben, waren wir an dem Tag die einzigen, die sich getraut haben.   Kann natürlich auch an den Regengüssen der Vortage liegen, aber wir hatten große Picknicklaune und obwohl im Park auch überall Bänke verteilt sind, haben wir das etwas feuchte Gras ignoriert, uns in die Sonne gelegt, die Leckerein ausgepackt und den nachmittag genossen.

Im Park gibt es auch andere schöne Pflanzen zu bewundern, wie zum Beispiel diesen tollen alten Baum. Der sieht so verwunschen aus, da kann man sich richtig vorstellen, wie in der Morgendämmerung viele kleine Feen auf den Zweigen schaukeln und vor sich hin glitzern, oder?

Feenbaum Baden bei WienDominiert haben aber natürlich die Rosen. Auf über 75.000qm blühen während der Rosentage nämlich über 25.000 Rosenstöcke in mehr als 900 verschiedenen Sorten. Die Badener Rosentage, die noch bis zum 26.Juni dauern, sind also eine besondere Zeit für die Stadt, in der viele Pflanzenliebhaber aus ganz Europa zu Besuch kommen. Die Tourismus-Verantwortlichen haben sich viele Aktivitäten und Veranstaltungen ausgedacht, die man zu dieser Zeit aber auch während des ganzen Sommers besuchen kann. Wir durften bei der Eröffnung dabei sein, für die extra im See des Parks eine Showbühne aufgebaut wurde.

Auch hier war der Wettergott uns gnädig, denn in der Region waren einige Gewitter  an dem Abend unterwegs – zum Glück nicht in Baden. So konnte die aufwändig inszenierte Show wie geplant statt finden, bei der mich for allem die „Living Plants“ eine Artistengruppe, die als lebende Pflanzen verkleidet, tolle Verrenkungen vorgeführt haben, beeindruckt haben. Auch der zweite Teil der Show, bei denen professionelle Musical-Sänger zusammen mit talentierten Tänzerinnen aus Baden zusammen auf der Open-Air Bühne standen, hatte ein tolles unterhaltsames Niveau. Zum Abschluss durften wir noch ein Feuerwerk bewundern, dass sich zusammen mit Musik und Bühnenshow langsam gesteigert und am Ende über den ganzen See gefunkelt hat. Ich hatte leider kein Stativ dabei, hoffe aber, dass die Bilder euch einen Eindruck von der Kulisse vermitteln können. Schön finde ich auch, dass die Veranstaltung für Einwohner wie Touristen konstenlos ist und sich so über viertausend Zuschauer rund um den See eingefunden haben.

Feuerwerk Eröffnung Rosentage

Am nächsten Tag mussten wir uns beim Frühstück etwas beeilen, denn um zehn Uhr stand eine weitere Aktivität auf dem Programm: Yoga im Rosengarten. Auch hier wurde wie beim Picknick wieder genau mein Geschmack getroffen. Ich liebe Yoga und es gab Zeiten, da habe ich dem Yogastudio mehrmals die Woche einen Besuch abgestattet, leider wurden da keine Stunden unter freiem Himmel angeboten, das habe ich mir immer total schön vorgestellt.

Entspannung Doblhoffpark Baden bei WienMittlerweile ist mein Yoga-Fleiß leider etwas eingerostet, aber die Stunde in Baden mitten im Grünen hat mich motiviert, in Zukunft wieder etwas regelmäßiger zu gehen. Da Mr.X absoluter Yoga-Neuling war, ich ihn aber mitgeschleift habe, (brauchte ja einen Fotografen und etwas Beweglichkeit würde ihm auch mal nicht schaden) hat Yogalehrerin Margit Sperber ein softes Programm mit uns gemacht. Trotzdem hat sich, wie immer beim Yoga, nach der Stunde das angenehme Gefühl bei mir eingestellt, einmal wieder aufgerichtet und durchgestreckt zu sein. Und wieder einmal war ich in diesem unbeständigen Sommer sehr froh, dass es nicht geregnet hat.
Yoga mit Margit Sperber in Baden bei WienWeitere Termine von Yoga im Park finden übrigens noch am 19.6., 8.7. und 21.8. 2016 statt. (Organisation: Zentrum für Gesundheitspflege, Gutenbrunnerstr. 17, 2500 Baden, info@gesundheitspflege.co.at)  .

Außerdem lohnt sich eine Nachfrage bei der Tourist-Information in Baden, denn neben Yoga wurden auch noch einige weitere Aktivitäten mit Bewegung in das Sommerprogramm aufgenommen und vielleicht gibt es noch weitere Yoga-Stunden an anderen Terminen.

Rosarium Baden bei WienBei der Tourismus-Information liegt auch ein Programm mit insgesamt über dreihundert Veranstaltungen und Aktivitäten rund um den Park aus. Der Ansatz, das Rosarium nicht nur für Besucher, die die typischen Gartentouristen und Botanik-Spezialisten sind, zu nutzen hat mir richtig gut gefallen. Ich höre mir zwar auch mal was kulturelles an oder mache bei Führungen mit – das ist ja das Programm, was man eigentlich bei einem Besuch in einem traditionellen Kurort erwartet. Die Idee, die Anlage für entspannende Aktivitäten zu nutzen, die direkt nichts mit Rosenzucht zu tun haben, bei denen man aber einfach die schöne Umgebung mitgenießen kann, finde ich super. War ich zuerst doch etwas gespannt, ob es mir bei einem Trip in eine Kurstadt nicht langweilig wird, haben mich solche Aktivitäten wie Yoga und Picknicken in stilvoller Umgebung gleich angesprochen und ich habe dem Rosengarten mehr Zeit gewidmet, als ursprünglich gedacht. Übrigens ist Baden mit seinen Gärten auch Vorreiter, was Nachhaltigkeit angeht: Alle Pflanzen werden nach ökologischen Gesichtspunkten angebaut und nur biologisch gedüngt. Wie das Städtchen Baden sonst aussieht und was wir dort noch alles gemacht haben, berichte ich dann im nächsten Post zur Reise. Habt noch eine schöne, hoffentlich stressfreie Restwoche und bis bald!

*thea

Yoga im Rosengarten Baden bei Wien*Ich bedanke mich bei der Stadt Baden bei Wien und der Österreich Werbung Deutschland GmbH ganz herzlich für die Einladung zu dieser Reise. Meine Leser können sich aber wie immer sicher sein, dass der Text meine persönliche Meinung wiederspiegelt.

Mehr zur Bloggerreise nach Wien und Baden bei Wien:

Das 25hours Hote Vienna im Museumsquartier

Gehirnfasching // Update wegen Blogvermissung

blog update municorn

Liebe Municorn-Freunde,

ich habe schon länger nichts mehr gebloggt. Aber nicht weil ich keine Lust mehr habe – sondern weil – wie sonst auch bei Schreibpausen – die liebe Zeit gerade andere Prioritäten setzt. Und dabei ist es jetzt nicht so, dass viel persönliches passiert ist, über das ich nicht öffentlich schreiben möchte – nein das Gegenteil ist der Fall! Ich habe das Gefühl es sammeln sich gerade so viele Erlebnisse aber auch Vorhaben und Gedankengänge plus eine Menge an Fotos an, die ich alle irgendwo auf dem Municorn haben und mit euch teilen will. Einige sind überreif – andere noch gar nicht und für wieder andere ist nur die Idee vorhanden. Daher habe ich spontan entschieden, ich schreibe hier mal ein kurzes Update, weil ich große Lust zum Bloggen habe und gebe euch auch eine kleine Vorschau, bevor sich der Wust an Themen und Ideen angesichts des Menge selbst blockiert. Meiselt mich aber bitte nicht fest – ich schreibe doch immer irgendwie frei nach Bauchgefühl und Laune – daher werden manchmal auch lang geplante Themen so lange verschoben bis sie verstauben und andere Themen, meistens Gehirnfasching, rattern so schnell in meinem Kopf rum, dass sie spontan runtergeschrieben und gepostet werden. Also vielleicht doch weniger eine Vorschau als ein Einblick. Wer mir auf Facebook oder Instagram folgt, hat einiges mitbekommen – dennoch kommt jetzt – auch für die innere eigene Ordnung eine kleine Übersicht, was mich gerade so beschäftigt…

travel impressions london

on the road again…

Mein eigentlich immer vorhandenes mal mehr mal weniger unterschwelliges Fernweh konnte in den letzten beiden Wochen ausgiebigst befriedigt werden. Zusammen mit Mr.X habe ich die Koffer für zwei tolle verlängerte Wochenend-Trips gepackt. Das erste Mal in meinem Leben war ich in England und habe in fünf Tagen London viel sehen und erleben können. Und nach nur einem kurzen Zwischenstopp in der Heimat stand etwas besonderes für mich an: Meine erste Bloggerreise! Der österreichische Tourismusverband hat nämlich das Municorn entdeckt und eingeladen. Ich weiß, für große Blogs ist es Routine – aber für mich eine Premiere und vor allem ist Reisen ja eines der Dinge, die ich am liebsten mache und darüber schreibe – ins österreichische Nachbarland sowieso, daher Riesenfreude meinerseits! Die Kurstadt Baden bei Wien war das Ziel und nach Wien direkt ging es anschließend auch noch. Die Kamera und das Handy haben nicht nur wegen den sommerlichen Temperaturen geglüht. Ich habe auch schon etwas Angst vor meiner Handyrechnung, habe nämlich doch etwas hemmungslos Datenpakete gekauft, um meine Foto- und Reiselust entsprechend auf den Social Media Kanälen zu zelebrieren ;-) Freut euch also auf einige Posts mit Reisetipps und Foto-Impressionen.

baden rosentagepacking for adventures interieur

Interieur-Projekte

Letztes Jahr war es immer wieder ein Thema hier – wir haben renoviert und sind zusammen gezogen. Ich hatte mich so darauf gefreut, alle Räume zu gestalten und euch auf eine Roomtour mitzunehmen. Einen kleinen Einblick und Küche, Schlafzimmer und Balkon konnte ich euch geben – aber wie es so ist mit dem Einrichten – man ist nie fertig. Ich bin halt eine Trödelliese – im doppelten Sinn. Erstens lasse ich gerne mal was liegen – und zweitens bin ich immer auf der Jagd nach ganz besonderen Schätzen auf Flohmärkten oder Kleinanzeigen, weswegen es auch mal ein paar Monate dauern kann, bis der Rattan-Schaukelstuhl einzieht. Und zack – jetzt ist schon wieder Sommer und der Balkon sollte wirklich mal gerichtet werden. Außerdem gibt es noch ein Küchenschränkchen, das auf seine Anbringung wartet – vom bisher noch nicht gefundenen Wohnzimmerteppich und dem noch recht konzeptlosen aber nötigen Gäste-/Ankleide-Zimmer Makeover mal abgsehen.

Veggie BBQ PreparationSummertime und Picknickliebe

Der Sommer in München ist für mich die schönste Zeit überhaupt. Ich verliebe mich jedes Jahr aufs neue in die Stadt. Was neben dem Radl als ständiger Begleiter dazugehört: draußen essen. Ich würde mich schon fast als Picknickprofi bezeichnen – nehme so gerne meine Brotzeit in den Biergarten mit und der Flaucher vor der Haustüre mit einem Sprung in die Isar macht doch am meisten beim Grillen oder anderweitigem Snacken Spaß. Viele vegetarische und vegane Ideen habe ich in meinem Kopf und auch schon ausprobiert. Ich hoffe, dass Wetter und terminfreie Tage mal in einem passenden Raum-Zeit-Kontinuum zueinander finden und ein Blogshooting ermöglichen. Vielleicht ja auch mal ein Video?

plasticfree shopping

möchtegern #ökotussi

Das Thema Nachhaltigkeit beschäftigt mich nach wie vor und in dieser Richtung neue Dinge auszuprobieren und gute Gewohnheiten beizubehalten oder auszubauen macht mir sehr viel Spaß. Nach den vielen Schlemmereien unterwegs habe ich richtig meine Lunchbox vermisst und merke, wie gut mir das viele vegane Essen, das ich in meinem Alltag eingebaut habe, tut. Auch versuche ich, weniger Plastik um mich rum zu haben und habe dem verpackungsfreien Supermarkt in der Schellingstraße einen Besuch abgestattet. Ich lese schon länger #zerowaste Blogs und schaue welche Inspirationen ich so unter dem Hasthag finde. Gerade gibt es ja auch einige Kampagnen zu dem Thema, wie weniger Plastik ist Meer, die noch mehr dazu motivieren. Ich möchte mir da keinen Druck machen und nicht von heute auf morgen meinen kompletten Konsum umstellen – aber doch merke ich, wie ich in den letzten Jahren mit ziemlich kleinen Schritten immer ein bisschen mehr Nachhaltigkeit ins Leben gelassen habe. Aktuelle Neuerungen: Ich bin ich am überlegen, mit welchem System ich meine Kapsel-Kaffeemaschine ersetzen möchte – nachdem wir in unserem Airbnb in London eine klassische Bialetti hatten, bin ich von der bisher favorisierten Chemex wieder abgekommen, weil ich wohl doch eher der Typ Siebdruck bzw. Esspresso als Filterkaffee bin… dazu möchte ich bald mehr schreiben – auch über die anderen Neurerungen und Tricks die in meinem Alltag so Einzug gehalten haben.

Blogpläne

Ja ich will ein neues Layout und ja ich will auch auf wordpress.org umziehen – aber will ich auch einen neuen Rechner, weil mein Notebook so klein ist und nicht mit der Absicht,  viel zu hause zu texten und Fotos zu bearbeiten, angeschafft wurde? Somit würde mein Bloghobby doch recht teuer … hmmmm Gretchenfrage… der imac ist doch schon sehr chic.. und Platz dafür gibts schon auch… Engelchen und Teufelchen haben noch nicht ausdiskutiert und vor allem hat der große, dicke Schweinehund da ja auch noch ein Wörtchen mitzureden, der lieber bloggt als Bloglayouts erstellt …

Ihr seht – viele Themen in meinem Leben, die den Blog beeinflussen – und auch durchs Bloggen und die Blogs, die ich lese beeinflusst werden. Mal schauen, was davon in die Umsetzung kommt – das eine eher das andere später. Nicht sonderlich hilfreich ist dabei, dass ich gerade den lang ersehnten dritten Band der Clifton-Saga begonnen habe…aber so wie ich den gerade verschlinge dürfte der in zwei Tagen sowieso kein Hinderungsgrund mehr darstellen ;-)

Ich habe so einen Update-Post bisher noch nicht gemacht, hatte gerade einfach mal Lust dazu und lese sowas auch immer gerne bei anderen. Ich hoffe, solche Art von Beiträgen gefällt euch auch hier. Wenn euch ein Thema besonders interessiert oder ihr einen Wunsch habt, freue ich mich wie immer über Feedback. Die liebe Jasmin hatte sich letztens einen Einblick in meine Reiserei mit Airbnb gewünscht – den ich gerne gebe – das steht also auch noch auf der Liste!

Bis dahin kommt gut ins Wochenende,

*thea

relaxing in london