UFF//#59 Antifa- Einhorn

Schon lange gab es keinen UFF mehr. Ich hatte die Rubrik irgendwie verdrängt – beziehungsweise bekomme ich immernoch ab und zu Einhörner geschickt (Danke ihr lieben!) – aber irgendwie kannte ich schon fast alles. Aber gestern stoppe ich mit dem Radl auf dem Weg vom Büro nach Hause an der Ampel und mein Blick streift – tadaaa zufällig dieses Einhorn. Ganz klar ein Zeichen mal wieder aus meiner Einhorn-Lethargie aufzuwachen und ich musste gleich mein Handy aus der Tasche im Fahrradkorb angeln um ein Foto zu machen.

Ich war neugierig und habe dann google bemüht um rauszufinden, was es mit der „Antifaschistischen Einhorn Aktion“ auf sich hat – und habe beim Blog „kotzendes Einhorn“ – eine simple, wenn auch sehr einleuchtende Erklärung gefunden zusammen mit einem Bild, das wohl auf einer Gegendemo zu Hogesa, entstanden ist:

„Einhörner hassen Faschisten, deswegen ist das hier nur konsequent.“

Bildquelle: Kotzendes Einhorn

Und auch wenn ich nicht wirklich politisch linksautonom eingestellt bin, so kann ich doch aus voller Seele die Idee, dass  Einhörner gegen Nazis stehen, unterstützen und verabschiede mich mit einem „rosa statt braun“ Statement in meinen Urlaub. Ich habe ein, zwei Beiträge vorbereitet – und werde mich, ganz wie es meine Lust und Laune möchten,per Instagram und Facebook mit ein paar Eindrücken melden. Und wenn ihr Einhörner seht – denkt an mich, denn der UFF lebt weiter.

Habt ein schönes Wochenende!

*thea

UFF// was ist das? Freitags nutze ich diesen Blog gerne als kleines Ventil für meine Vorliebe für Einhörner und ihre Freunde. Ich suche Dinge aus der realen oder virtuellen Welt, um das Einhorn und seine Freunde zu ehren. Meine Leser machen dabei mit und schicken mir ihre Entdeckungen.

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Fünf schöne Ferienhäuser in Südeuropa, über diese Art des Reisens und ein paar Buchungstipps

holidayhomeBald geht es für mich in den Urlaub. Auf der Suche nach passenden Unterkünften bin ich auf mehrere schöne Ferienhäuser gestoßen, die in die engere Auswahl gerutscht sind – aber wegen Verfügbarkeit oder anderen Details nicht geklappt haben. Wie bei meiner Ski-Recherche auch, möchte ich die Liste hier aufschreiben. Für mich für die Zukunft – und für euch, falls ihr auch sowas sucht. Prämisse war ein schönes Ferienhaus in Südeuropa zu finden, für vier oder mehr Personen. Weil ich öfter nach Tipps gefragt werde und wie ich so in den Urlaub fahre,  gibt es noch einen ausführlicheren Text zum Thema Selbstversorgerunterkünfte und auf was ich bei der Recherche und Buchung achte. Die Ferienhäuser findet ihr auf den Bildern – die Infos dazu in der Bildunterschrift. Bildquelle sind die jeweiligen Buchunsportale – die auch verlinkt sind. Wohin es mich dann wirklich verschlägt, seht ihr dann in meinen Reiseberichten bzw. live auf FB oder Insta.

Bildquelle: Airbnb
Finca mit Pool bis zu 6 Personen, Nähe Artà Mallorca, ab 227€/Nacht – via Airbnb

Wer meinen Blog schon länger liest oder mich persönlich kennt weiß, dass ich gerne wegfahre. Dabei mache ich nicht, wie eingeschweißte „Traveller“ das gerne tun, einen Unterschied zwischen „Reisen“ und „in den Urlaub“ fahren. Denn beide Formen haben gemeinsam, worauf es mir ankommt: Abschalten vom Alltag durch einen Ortswechsel. Und glücklicherweise gibt es ja viele Abstufungen zwischen den extremen der Klischees. Ich bin weder die Allinclusive Poolliegen-Reserviererin noch die einsame Wanderin, die mit Zelt und zwei Konservendosen auf dem Rücken durchs mongolische Hinterland stapft. Auch werde ich sicherlich niemals beim Champusflaschen-Weitwurf in St.Tropez gewinnen (abgesehen davon, dass ich sowieso nicht werfen kann). Dabei will ich nicht leugnen, dass ich in gewissen Lebensphasen einigen Klischees durchaus nicht abgeneigt war: Mit Abitours im Reisebus 17 Stunden nach Lloret de Mar? – es war schön. Mit 9 bei der Minidisco im Cluburlaub auf Mallorca Polonaise tanzen? – wir haben die Kassette noch ein halbes Jahr danach mitgesungen. In Lissabon die Nacht zum Tag machen und danach im 6er-Zimmer im Stockbett aufwachen? Kein Problem.

Bildquelle - Fe-Wo direkt
Casa Barreta – Stadthaus mit eigenem Pool und Meerblick in Olhão (Portigal), 6 Personen, 235€/Nacht via Fewo-direkt

Die Vorlieben beim Reisen ändern sich wie viele andere Dinge eben auch im Leben. Mittlerweile bin ich (mehr oder weniger) erwachsen, und es haben sich im laufe der Zeit bestimmte Reiseroutinen bewährt (auch wenn ich immer noch offen für Neues bin und wer weiß, was noch kommt ;-) Dabei habe ich unter anderem Selbstversorger-Unterkünfte sehr zu schätzen gelernt: Sowohl für die Gruppenreise mit Freunden als auch für die romantische Zweisamkeit. Für den Städtetrip aber auch den entspannenden Badeurlaub und die Auszeit in der Natur.

Eine schöne Selbstversorgerunterkunft hat mehrere Vorteile für mich. Erstens mag ich stilvolle, schön gestaltete Unterkünfte. Und wenn man etwas Zeit und Mühe in die Recherche investiert, findet man Selbstversorgerunterkünfte, die oft einen höheren Standard und ein schöneres Design haben,  als ein Hotelzimmer zum gleichen Preis. Oder anders ausgedrückt: Für ein Hotelzimmer im gleichen Stil und vor allem mit ähnlichem Platzangebot zahlt man oft mehr, weil man ja fast immer eine Junior-Suite beziehungsweise die höhere Zimmerkategorie nehmen muss, wenn man etwas mehr als ein Doppelbett und Badezimmer möchte. Klar – denn man hat im Hotel ja auch viel mehr Service. Auch bin ich jemand, der sich gerne mal einen Tee macht oder Obst und etwas zum Brotzeiten kauft und sich daher bei einem längeren Aufenthalt mit einer Küche wohler fühlt. Dafür hat man natürlich in der Regel kein Zimmermädchen, das täglich sauber macht – und die Qual der Wahl zwischen essen gehen und selber kochen. Für unseren Kreta-Urlaub vor zwei Jahren habe ich da eine super Kombination gefunden: Viel Platz, kein Massentourismus, tolles Design – aber mit täglichem Putz-Service. Hier gehts zur Unterkunft.   Wenn man mit mehreren Personen unterwegs ist, hat eine Ferienwohnung den Vorteil, dass man lange gemütlich zusammen sitzen kann – ohne in die Bar oder in ein Restaurant zu müssen. Und das macht einen Urlaub unter Freunden oder mit der Familie für mich auch aus. Abends ein Weinchen trinken, tratschen oder Gesellschaftsspiele spielen geht einfacher, wenn man eine Terrasse hat oder im Winter ein Wohnzimmer.

Bildquelle: Fewo-direkt
Altes restauriertes Haus in Stari Grad, Insel Hvar, Kroatien, 6 Personen, ca. 168€/Nacht, via Fewo-direkt

 „Home away from Home“ – Stimmt das?

Einerseit stimmt der der Slogan, mit dem Airbnb wirbt, für mich schon. Denn ich habe nach einem Aufenthalt in einer „eigenen“ Wohnung schon mehr das Gefühl, in die Umgebung einzutauchen und Eindrücke vom Leben dort zu bekommen, als in einem Hotel. In New York hatten wir uns in einem Appartment in Brooklyn eingemietet. Wir haben tagsüber das gleiche Programm in Manhattan gemacht, wie jeder Tourist auch – und natürlich hatten wir mehr Fahrtzeit. Aber wir haben noch eine ganz andere Facette der Stadt kennengelernt. Hatten „unseren“ Donut-Laden und „unseren Supermarkt“. Haben auch schöne Restaurants in Brooklyn entdeckt und die typische Architektur des Viertels mit Treppen über dem Hauseingang und Erkern. In London ging es mir genauso. Man ist vielleicht nicht ganz so zentral aber man hat einen kleinen Reise-Alltag. (Das ist lustig – ich schätze es irgendwie schon, wenn man sich vor Ort ein bisschen eingelebt hat – auch wenn man ja vom Alltag zuhause eine Pause will.)

Andererseits kommt der Slogan ja eigentlich von der Airbnb-Grundidee. Also, dass man in seiner eigenen Wohnung ein Zimmer für Gäste frei macht oder die Wohnung komplett vermietet, wenn man unterwegs ist. Das sind auch nette Erfahrungen und Begegnungen, die man macht – aber ich habe gemerkt, dass ich mich freier bewegen und „heimisch“ fühlen kann, wenn die Wohnung sonst nicht von anderen Leuten bewohnt wird – es also doch eher eine Ferienwohnung ohne persönliche Gegenstände der Besitzer ist – anstatt das Zuhause von komplett fremden Leuten.

Bildquelle Airbnb
Finca in Soller, Mallorca, 8 Personen, ab 195€/Nacht via Airbnb

Worauf achte ich bei der Buchung? Meine Tipps

Solche Angebote, die nur für Gäste vermietet werden oder zum Beispiel nur als Feriensitz vom Eingentümer genutzt werden, sind also mein Favorit. Ich achte bei der Recherche immer darauf, dass es keine nur zweckmäßig ausgestattete Unterkunft ist, mit den Möbeln vom alten Jungendzimmer oder der Oma (außer es sind coole Vintage-Sachen-)  drin, sondern suche nach den Angeboten mit Liebe zum Detail. Auch schaue ich immer auf die Bewertungen – da sind nicht nur die Angaben der Besucher zur Wohnung interessant, sondern auch zur Lage. Gerade bei Städtetrips schaue ich genauer, was zur Lage, Sicherheit im Viertel, Anbindung und Lärm geschrieben wird. Ich muss sagen bei Fewo-direkt – das zweite Portal, wo ich oft fündig werde, sind die Bewertungen noch etwas rar. Für den anstehenden Portugal Urlaub habe ich auch etwas ohne Bewertungen gebucht – denn die schönen Bilder haben mich überzeugt – drückt mir die Daumen, dass auch sie der Realität entsprechen ;-) Ein weiterer Punkt  für Airbnb-Anfänger: Man muss persönlich mit den Vermietern den Check-In und Check-out organisieren – denn es gibt ja keine 24h Rezeption wie im Hotel. Dafür bekommt man durch den persönlichen Kontakt oft gute Tipps für die Gegend. Bei Airbnb findet man mittlerweile nicht nur die klassischen „Ich stelle meine Wohnung mal ins Internet“ Anzeigen – oft werden auch Bnbs oder Zwischenformen angeboten. Mich persönlich stört das nicht, denn wenn ich zum Beispiel optional auch noch ein Frühstück buchen kann, ist das für mich als Nutzer ja nur von Vorteil.

Bildquelle: Fewo-direkt
Quinta mit Pool in Aljezur, Portugal, 5 Personen, ca. 123€/Nacht via Fewo-direkt

Ich freue mich jetzt jedenfalls darauf, in den kommenden zwei Wochen eine (hofffentlich) schöne Basisstation zu haben, in die man jeden Abend zurück kommt – und mit dem (Miet)-Wagen, zu Fuß oder auch mit dem Radl tagsüber die Region zu erkunden. Beim Markt im Ort die Leckereien des jeweiligen Landes einzukaufen und zu kochen oder die Restaurants im Umkreis zu besuchen. Ich freue mich auf Frühstück auf der Terrasse zu den Zeiten wann ich möchte – und auf laue Sommernächte mit einem Glas Wein in der Hand. Ob sich diese romantische Vorstellung dann auch in der Realität erfüllt, werden wir sehen – ich werde berichten! Fals ihr auch schon in einem tollen Ferienhaus oder Appartment euren Urlaub verbracht habt, freue ich mich über eure Tipps und Links, denn der nächste Urlaub kommt bestimmt ;-) Liebe Grüße

*thea

Zum Thema passende Reiseberichte:

Municorn goes Andalucia – romantisches Appartment in spanischem Bergdorf

Municorn goes Liguria – unser Cottage in Tellaro, nähe Cinque Terre

Municorn goes Greece – Appartment in Sougia, Kreta

Municorn goes Lago di Garda – Appartment in Salo

Municorn’s Blog Update in der Ferienedition

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Wie schon im Juni, habe ich mal wieder Lust euch ein kleines Municorn-Update mit einem Einblick, was mich gerade so beim Boggen aber auch im richtigen Leben beschäftigt, zu schreiben. Die Themen-Häppchen passen genauso wie meine Stimmung zum allgemeinen Sommerloch und so gibts heute ein Update in der Ferienedition.

Urlaubsreif

Dieses Wort fährt nämlich gerade wie ein Laufband aus Neon-Leuchtbuchstaben ständig auf meiner inneren Stirn herum. Ich kann mich zwar wirklich nicht beschweren, dieses Jahr noch nichts von der Welt gesehen zu haben: Die Kurztrips in die Dolomiten, nach London und die Bloggerreise nach Wien und Baden bei Wien habe ich sehr genossen. Aber ich brauche jetzt mal zwei Wochen am Stück frei. Zwei Wochen ohne tägliches früh aufstehen und Büro. Viel schlafen, Natur, Ruhe, Sonne, tolles Essen – und ja – auch neue Eindrücke. Aber der Urlaub ist geplant und ich habe jetzt ein schönes Ziel, auf das ich hinfiebern kann! Noch zwei Wochen arbeiten und dann werde ich mit Mr. X eine Woche an der Algarve in einem (hoffentlich) tollen Ferienhaus im Hinterland mitten in der Natur verbingen und im Anschluss noch eine Woche Mädelsurlaub in Apulien dran hängen. Die Feinplanung, bzw. Recherche, was man dort so alles machen kann, wird jetzt in Angriff genommen. Und daher wende ich mich an euch: Habt ihr Tipps für Portugal, Westalgarve und nördlicher (Arrifana/Aljezur) und alles, was man mit Mietwagen an einem Tag so erreichen kann? – oder auch für Apulien (Nähe Bari/Monopli)? Ich und meine Reisebegleitungen freuen uns sehr! Eigentlich versuche ich ja immer nicht in den Sommerferien bzw. zur Hauptsaison wegzufahren, weil man einfach Geld sparen kann und es hier im Sommer auch schön ist. Die Urlaube haben sich aber gerade so angeboten und ich freue mich jetzt sehr darauf, vor allem weil ich diese Ecken in Südeuropa beide noch nicht (Apulien) bzw. kaum (Algarve) kenne.

vacation needed Ligurien

Digital Detox im Urlaub – ja oder nein?

Dieses Thema kommt ja immer mal wieder in der Bloggerwelt zur Sprache und als ich den Beitrag von Tina, die angekündigt hat, eine Woche Urlaub auf einer Internet-freien Insel zu machen, kommentieren wollte, ist mir ganz schön viel durch den Kopf gegangen. Wie finde ich das eigentlich – und würde mir das nicht auch mal ganz gut tun? Ich glaube, eine oder zwei Wochen ganz ohne Internet sind sicher super entschleunigend und entspannend. Da ich aber in meiner Freizeit blogge, ist der Griff zum (privaten) Handy für mich nicht direkt mit meinem Job verbunden und ich kann auch mit Internet von der Arbeit abschalten. Ich habe vielmehr auch mal tagsüber Zeit und Muße für mein Hobby. Mir macht es auch immer so viel Spaß und Freude, abends in der Unterkunft, wenn ich im W-Lan bin, die schönsten Bilder des Tages rauszusuchen, zu bearbeiten und auf Instagram und Facebook mit euch zu teilen. Ich kann damit auch immer nochmal das Erlebte bewusst Revue passieren lassen.

Was mir aber schon aufgefallen ist, dass  ich auf Reisen, wenn ich nur W-Lan im Hotel genuzt habe, in der Zeit tagsüber ohne Internet wirklich entspannter war, weil der Blick aufs Handy nur noch für die Uhrzeit oder Fotos nötig war. Dass keine Chats oder Nachriten aufgepoppt sind und man sich wirklich im Urlaub befindet – und nicht im Gespräch einer Whats App-Gruppe zu irgend einem Thema ist schon entspannend. Abends im Hotel und W-Lan hat mir dann ein kurzer Check gereicht – oder ein paar Nachrichten mit Urlaubsbildern und Grüßen. Jetzt muss ich aber gestehen, dass ich Internet-Junkie bei den letzten Trips aber auch das nicht mehr ausgehalten habe – und mir Datenpakete gekauft habe. Nicht wegen der permanenten Erreichbarkeit über whatsapp und Co – das finde ich ja wie gesagt eher entspannend – sondern weil gewisse Apps das Reisen einfach so erleichtern. Google Maps hat mittlerweile von den meisten Städten den öffentlichen Nahverkehr hinterlegt. Schnell mal auf Instagram schauen, welches Restaurant vor Ort gut ausschaut und dann bei google Maps den genauen Fahrplan mit Umsteigen aufs Handy zu bekommen, vereinfacht so einen Städtetrip ungemein. Daher werde ich mir für den Urlaub eine gesunde Mischung vornehmen: Nicht ständig am Handy hängen und Chats auf den Abend oder eingeschränkte Zeiten und Momente verlegen. Die Zeit hauptsächlich mit lieben Menschen, der Natur und analogen Büchern und nicht am Bildschirm verbringen. (Übrigens: Hat jemand Lesetipps für die Urlaubslektüre?) Aber den Spaß an Instagram und der Fotografie möchte ich schon ausleben – und zur Recherche und Navigation die digitalen Annehmlichkeiten nutzen ohne es zu übertreiben. Wie macht ihr es im Urlaub?  Lieber Detox oder gleich mit dem Tablet in den Liegestuhl?

Urlaubsstimmung Auch Auf dem Blog

Weil ja gerade allgemeine Urlaubszeit ist und ich noch so einiges an Fotos und Tipps auf der Festplatte oder in meinem Hirn rumlungern habe, möchte ich die Zeit bis zum Urlaub nutzen und noch ein paar Fernweh- fördernde Beiträge schreiben. Und wenn ich ganz fleißig bin – kommt vielleicht auch ein bisschen darauf an, wie regnerisch es die nächsten Wochen wird – auch ein paar Postings vorbereiten für die Zeit, in der ich weg bin. Ansonsten stehen noch zwei Leser-Wünsche offen, die ich nicht vergessen habe: Die liebe Wetterfee hat sich was zum Thema Veggie-Grillen gewünscht  – ich hoffe das Wetter spielt mit, dass ich es noch vor dem Urlaub schaffe und der Wunsch von Jasmin zum Thema Selbstversorger-Unterkünfte und Airbnb steht auch noch aus. Da ich bei der Urlaubsrecherche sowieso einige tolle Unterkünfte gesehen habe, die ich mit euch teilen möchte, wird es bald etwas zu dem Thema geben.

Sommer in München

Ein Blick in meine Handyfotos und meinen Instagram-Feed zeigt, dass ich neben den Regentagen damit beschäftigt bin, den Sommer zu genießen. Noch mehr als sonst zieht es mich zu den verschiedenen Seen im Umland. Nach meinem Badetipp mit Sundowner am Wörthsee letztes Jahr ist ein weiterer Blogposts zu meinem liebsten Badeplatz am Staffelsee in Planung. Eigentlich wollte ich ja auch ein „Sommer in der Stadt“- Video machen – aber bisher ist das Material noch etwas Mau … was vielleicht daran liegt, dass ich erstens das Vorhaben öfter vergesse und zweitens der Sommer halt doch oft Pause macht und ich dann immer am See liege und nicht in der Stadt../ wir werden sehen wie weit ich komme. Ihr seht, Pläne gibt es viele – ob Zeit und Muße die Umsetzung von allen erlauben, werden wir merken ;-)

staffelsee

Ich wünsche euch noch eine schöne Sommer- und Ferienzeit. Und wie gesagt: Über Tipps für die Urlaubslektüre, Italien und Portugal freue ich mich sehr – und wenn es Themen-Wünsche und Fragen gibt, immer gerne. Alles liebe

*thea

 

Simpel aber lecker // Zitronen-Kokos-Kuchen {vegan}

lemon coconut cake

Juhu heute gibts Kuchen! Eigentlich steht schon seit Wochen auf meiner Food-Ideen-Liste für den Blog was zum Thema Grillen oder Aufstriche. Aber wenn man alles nach Plan machen würde wäre es ja langweilig. Ich habe gestern abend für meine Lunchbox im Halbschlaf diesen Kuchen zusammen gerührt. Und nachdem ich heute in der Mittagspause durchaus glücklich mit dem Ergebnis war, habe ich beschlossen, den Kuchenrest gleich nach der Arbeit spontan zu fotografieren und zu bloggen. Denn das Rezept ist so einfach, schnell und lecker, dass ich es mit euch teilen musste. Der Begriff Rezept ist hier eigentlich ein Euphemismus, denn es ist auch für solche Back-Legastheniker wie mich geeignet und man braucht nicht mal ein Rührgerät.

zitronen kokos kuchen

Ich koche sehr gerne und ich würde auch behaupten ganz gut, aber die Sache mit dem Backen und mir hat etwas Anlauf gebraucht. Beim Kochen kann man ja einfach so lange abschmecken, bis das Ergebnis annehmbar ist – beim Backen muss man schon etwas Ahnung von der Materie haben, bevor man vom Rezept abweicht. Ich hatte aber jahrelang auch keine vorzeigbaren Back-Ergebnisse auch wenn ich NICHT vom Rezept abgewichen bin. Nicht gerade förderlich für mein Backtalent war auch, dass wir in unserer alten WG-Küche eine Mikrowellen-Herd-Kombi und keinen Backofen hatten, erschwerte Bedingunen sozusagen. Mittlerweile bin ich im Besitz eines Backofens und habe auch etwas Übung.

veganer kokos zitronen kuchen

Wie hier berichtet, habe ich mich ja vor einem Jahr von unserer Kantine abgemeldet und bringe mir selbst vegane Lunchboxen mit in die Arbeit. Damit ich morgens schneller bin, backe ich manchmal am Wochenende einen Kuchen vor, von dem dann ein paar Tage lang ein Stück in die Lunchbox gepackt wird. Daher bin ich immer auf der Suche nach schnellen, einfachen und veganen Kuchen-Rezepten, die auch noch schmecken sollen. Dieses Rezept erfüllt nicht nur diese Kriterien sondern hat auch noch so eine tolle Zusammensetzung, dass sogar ich als Back-Grobmotorikerin es easy peasy in eine andere Geschmacksrichtung umwandeln konnte, Ha! Das ist mir wirklich noch nie gelungen – und ich muss sagen, das Ergebnis kann sich durchaus schmecken lassen!

veganer zitronen kuchen schnell und einfach

Das Originalrezept meiner ersten eigenen Kuchen-Kreation ist nämlich eigentlich ein Nusskuchen, den ich auf dem Blog „Ekulele“ gefunden habe. Der ist übrigens auch sehr zu empfehlen. Ihre Idee als Basis für den Kuchen Grieß statt Mehl zu nehmen, ist genial. Denn oft haben vegane Kuchen eine nicht so eine schöne Konsistenz und wenn man Pech hat, wird es leicht gummiartig oder man muss mit Eiersatz rumhantieren. Nicht mit diesem Rezept. Der Grieß gibt dem Kuchen eine körnige Konsistenz und macht ihn saftig und fluffig. Mir persönlich schmeckt er am besten, wenn er 1-2 Tage durchgezogen ist. Und die Abwandlung in andere Geschmacksrichtungen, zum Beispiel auch als Gewürz, Schoko oder vielleicht Orangenkuchen mit Schokoglasur gelingt bestimmt genauso einfach.

So jetzt genug gelabert, hier kommt meine abgewandelte Sommer-Version als Zitronen-Kokos-Kuchen:

Zutaten 

100g Kokosraspeln
50g gemahlene Mandeln
200g  Grieß
1 EL Mehl
150g Zucker
1 Päckchen Vanille Zucker
1 Päckchen Backpulver
Saft und Schale einer Bio-Zitrone
350ml Pflanzendrink deiner Wahl (zB. Hafer- oder Reismilch, ich habe selbstgemachte Cashew-Milch genommen)

Zubereitung

Den Backofen auf 200 Grad (Umluft) vorheizen. Alle trockenen Zutaten in eine große Schüssel geben und verrühren. Zitronenschale abreiben und Saft auspressen. Zusammen mit der Pflanzenmlich zu den trockenen Zutaten geben und gut verrühren. Der Teig ist recht flüssig, damit der Grieß im Ofen weich wird und sich entfalten kann. Nun eine Kastenform mit Backpapier auslegen und den Teig reinfüllen. Der Kuchen benötigt ca. 40 Minuten – Stäbchenprobe machen, ob er noch etwas länger braucht.

grieß rührkuchen vegan mit zitrone

Aufgrund meiner Backvergangenheit bin ich etwas paranoid, dass ein Kuchen zusammen fällt, wenn ich ihn aus dem Ofen hole. Daher klemme ich nach der Backzeit einen Kochlöffel in die Backofentüre und lasse 5-10 Minuten erstmal heiße Luft aus dem Ofen. Danach den Kuchen aus dem Ofen holen, mit Hilfe des Backpapiers aus der Form heben und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

einfacher rührkochen sommerlich

Der Kuchen ist nicht wirklich eine fancy Angeber-Torte – aber ich finde er gewinnt mit Idiotensicherheit und Geschmack. Für spontan angemeldete Gäste oder für die Brotbox zum mitnehmen in die Arbeit oder auf einen Ausflug perfekt. Ich hoffe euch hat mein spontan-Rezept gefallen und wünsche noch einen angehmen Abend ;-) Alles liebe *thea

Karma Konsum // Fair Fashion Summer-Outfit

Fair fashion summer outfit header2Liebe Municorn-Freunde, die letzten Tage war es auf meinen Social-Media Kanälen still. Irgendwie haben mir die schrecklichen Ereignisse die Sprache verschlagen. Zunächt wollte ich mich bewusst nicht sofort öffentlich äussern und erstmal die Ermittlungen abwarten. Mit etwas Abstand habe ich dann einen sehr langen und persönlichen Text geschrieben, was diese Nachrichten mit mir gemacht haben und was meine persönliche Erfahrung mit Ängsten vor Dingen, die nicht in unserer Macht stehen, damit zu tun hat. Irgendwie war ich mir dennoch unsicher, ob ich die richtigen Worte gefunden habe. Und obwohl der Beitrag eigentlich ein Plädyoer gegen die Angst ist, habe ich dann doch nicht den Mut gefunden, ihn zu veröffentlichen. Vielleicht werde ich ihn euch so – oder in einer abgeänderten Form irgendwann noch zeigen. Dennoch konnte ich nicht gleich zur Tagesordnung übergehen und Dinge aus meinem Alltag posten.

Daher noch ein paar Worte in Kürze zu diesem Thema: Viele Nachrichten haben mich auf verschiedenen Wegen am Freitag und den Folgetagen erreicht, ob es mir gut geht – danke, dass ihr an mich gedacht habt. Ja – ich habe zum Glück keinen Verlust in meinem persönlichen Umfeld erlitten. Wie gesagt war mir nur nicht nach Bloggen. Dennoch möchte ich mir von keinem Extremisten und Terroristen – egal ob mit politischem oder persönlichem Motiv Angst einjagen lassen. In unserem Land kann man bestimmt einiges verbessern – trotzdem läuft in unserer Gesellschaft nicht alles falsch. Panikmache, Hetze und Populismus haben noch nie geholfen und helfen jetzt auch nicht. Dennoch ist es schockierend zu sehen, dass die Welle der Gewalt in der Welt nicht weniger wird – und nun auch zu uns kommt. Wir dürfen uns nicht unterkriegen und einschüchtern lassen. Mir bleibt nur übrig, im kleinen meine Werte weiter zu leben und mich nicht auf ein Niveau des Hasses hinunterziehen zu lassen. Ich glaube, aufeinander aufpassen, Stimmungen wahrnehmen, aufmuntern, Mitmeschen unterstützen und Respekt voreinander leben, ist der bessere Weg.

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Und damit kommen wir zum eigentlichen Thema dieses Artikels zurück – denn bewusster Konsum gehört für mich auch ein stückweit dazu, die Welt ein bisschen besser zu machen. Darauf zu achten, dass Menschen fair entlohnt werden und gut von ihrer Arbeit leben können – egal wo auf der Erde sie sich befinden.

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Wie ihr wisst, (siehe hier) versuche ich seit einiger Zeit auf Kaufräusche in den üblichen Ketten zu verzichten und insgesamt weniger zu kaufen, beziehungsweise nicht mehr „Fast Fashion“ zu konsumieren. Ich kaufe mehr Second Hand oder im örtlichen Einzelhandel und achte auf eine faire Produktion. Das gelingt mir nicht immer, aber mittlerweile immer öfter. Und da dieses Outfit nur aus Teilen besteht, die diesen Regeln entsprechen, yay!, habe ich Mr.X gebeten, ein paar Fotos von mir zumachen. Irgendwie sind die Bilder in der Auflösung etwas schlechter und unschärfer geworden als sonst, auch wenn es die gleiche Kamera ist – aber ich wollte sie dennoch nutzen.

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Ich muss bei dem Anblick immer auch ein bisschen schmunzeln. Denn wenn mir vor ein paar Jahren jemand erzählt hätte, dass ich mich auf dem Weg zur Ökotussi befinde und Bilder von mir in einem Kaftan und Birkenstock-Schuhen ins Internet stelle, hätte ich ihn wahrscheinlich ausgelacht. Aber wir befinden uns in 2016 und Mode, die qualitativ hochwertig und fair produziert ist, muss nicht hässlich sein.

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Der Kaftan ist eigentlich ein Strandkleid des Berliner Labels Folkdays, auf das ich durch Instagram aufmerkam geworden bin. Ich war neugierig und bin bei ihrem neuen Laden in Kreuzberg bei meinem letzten Berlin-Besuch vorbeigeschlendert. Sie vertreiben aber auch online ihre qualitativ hochwertigen und fair produzierten Sachen aus aller Welt. Der Kaftan wurde zum Beispiel von einem sozialen Unternehmen in Indien produziert. Neben Mode gibt es auch noch Wohnaccessoires und Schmuck. Meine Sonnenbrille kommt vom österreichischen Brillendesigner Andy Wolf. Das Unternehmen designt und fertigt seine schönen und durchaus auch mal extravaganten Brillenmodelle direkt in Graz, gefunden habe ich sie bei meinem Stamm-Optiker in der fränkischen Heimat. (Die Brille in Würzburg, sehr zu empfehlen)

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Dazu trage ich, wie erwähnt, Sandalen von Birkenstock. Die haben ja in den letzten Jahren ein modisches Comeback erfahren und auch ich bin letztendlich auf den Zug aufgesprungen. Beim ersten Tragen hatte ich direkt auch einen Flashback in die Sommer meiner Kindheit in pinken Birkenstocksandalen, denn das Fußbett hat immer noch das gleiche Tragegefühl wie damals. Die ersten Tage hatte der Fuß richtig Arbeit. Birkenstock produziert direkt in Deutschland. Auch auch in einem hübschen Lädchen in der Heimat gekauft. (Mainglück Würzburg).

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Die Handtasche habe ich mir zum letzten Geburtstag gewünscht. Sie ist von dem nachhaltigen Label Matt & Natt aus Kanada und besteht aus veganem Leder, für dessen Produktion recycelte Plastikflaschen verwendet werden. (Für mich die faire und vor allem günstigere Alternative zur Celine Trio ;-) Und die Leggins kommt, wie fast alle Basics, die ich im letzten Jahr gekauft habe, vom Online-Shop Grundstoff.net. Ein praktischer Tipp für Basics – nicht nur fair in der Produktion sondern auch preislich.

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Da der Sommer dieses Jahr irgendwie nur tageweise auftritt, habe ich das Strandkleid etwas zweckentfremdet und im Schichtlook getragen. Im Herbst werde ich das ganze bestimmt noch weiter entwicken, denn ich stelle mir den Kaftan auch super zu einem dicken, schwarzen Strickschal, Cardigan und Boots vor. Aber bis dahin ist es ja noch etwas Zeit und es stehen mir auch noch zwei Wochen Sommerurlaub in Südeuropa bevor, wo das Teil hoffentlich auch am Strand zum Einsatz kommt.

Ich wünsche euch ein entspanntes Wochenende, ohne düstere Gedanken dafür mit viel positiver Energie. Alles liebe,*thea

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Impressionen aus dem 25hours Hotel Vienna im Museumsquartier

25hourshotel vienna lets spend the night together

Ich glaube, dass ich grundsätzlich ein sehr begeiserungsfähiger Mensch bin. Das zeigt sich vor allem, wenn ich auf Reisen bin. Wenn mich zum Beispiel jemand fragt, was mir besser gefallen hat – Thailand oder Vietnam, London oder New York kann ich darauf keine Antwort geben, weil Urlaub ist immer gut und die Orte sind verschieden für sich.

Trotzdem lernt man sich und seine Vorlieben im Laufe des Lebens ja bekanntlich immer besser kennen und so habe sich ein paar Komponenten herauskristallisiert, für die ich mich besonders begeistern kann, wenn ich unterwegs bin. Ich achte bei der Reiseplanung schon immer drauf, dass wenigstens ein paar dieser Vorlieben erfüllt sind, denn dann weiß ich schon im Voraus, dass ich meine Zeit so verbringe, wie es sich für mich lohnt und ich permanent „ach wie schön, schau mal hier“ und „ist es nicht toll“ von mir gebe – und ich hoffentlich begeistert zurück komme.

drinks over vienna

Bei Städtetrips bin ich besonders anfällig für historische Gebäude und Altbauten im jeweiligen Stil der Stadt. Als Kontrast dazu bin ich aber auch ein großer Fan von modernen, hippen Ecken, besonders was Gastronomiekonzepte angeht. Das schöne ist, dass beide dieser gegensätzlichen Komponenten bei meiner Bloggerreise nach Baden bei Wien und Wien vertreten waren – und das vorgeschlagene Programm so auch sehr gut zu meinem individuellen Reisestil gepasst hat.

25hours vienna sunset rooftopbar

Wenn ich an Wien denke, habe ich zuerst prachtvolle, alte Stadthäuser mit hohen Decken im Kopf, die je nach Bezirk auch etwas verratzt oder morbide daher kommen können. Wenn ich die Reise selbst organisiert hätte, wären wir wahrscheinlich in einem Airbnb gelandet, das genauso aussieht. Als mir aber gesagt wurde, dass wir im 25hours Hotel übernachten, bin ich trotzdem vor Freude im Zimmer rumgehüpft. Denn hier wird zwar nicht meine Vorliebe für authentische Selbstversorgerunterkünfte angesprochen – dafür wohnt man in einem Haus, das durch und durch einem eigenen, kreativen, modernen Design- und Gastronomiekonzept folgt – also dann auch irgendwie wieder genau mein Ding ist.

25hours vienna lobbyIch habe vorher noch nie in einem der 25hours Hotels übernachtet, aber war schonmal im Berliner Ableger in der Bar Cocktails schlürfen und seitdem wollte ich schon immer mal in einem der Hotels übernachten. Das Haus in Wien ist praktisch im Museumsquartier gelegen und nach dem Motto Zirkus gestaltet. In jeder Ecke gibt es kleine Details zu entdecken und man bekommt Lust, ständig irgendwas zu fotografieren.

25hours hotel vienna lobby erfrischung

Ich habe vorher bei Tripadvisor gelesen, dass einige Gäste die Zimmer wohl als sehr klein und unpraktisch bemängelt haben. Ich habe jetzt nur unser Zimmer gesehen und da kann ich es nicht bestätigen. Wir hatten ein schönes Zimmer, mit großem Balkon, einem offenen Bad (Die Toilette war extra in einem abgeschlossenen Raum) und einem kleinen Sitzbereich mit Schreibtisch und einem orientalischen Sitzpouf.

Auf dem Zimmer findet man auch eine schön gestaltete Mappe mit Infos zum Hotel und zusammen gestellten Wien Tipps. Nur die automatische Raumklimatisierung war etwas laut – so dass die Alternative mit Fenster auf und Straßenverkehr nicht wirklich schlechter war, das ist aber nur ein klitzekleiner Kritikpunkt an dem sonst so schönen Zimmer und vielleicht war ich auch einfach zu doof, sie richtig zu bedienen ;-)

25hours vienna bed

25hours vienna bathroom

Was mir auch sehr positiv aufgefallen ist, sind nicht nur die vielen kleinen kreativen Details, sondern auch die coolen Kooperationspartner des Hotels, deren Produkte man als Gast direkt kostenfrei nutzen kann. So sind im Zimmer die schönen nachfülllbaren Kosmetikprodukte von „Stop the Water while using me“, ein Ultimate Ears Boom Lautsprecher, mit dem man sein Handy zum Musik hören verbinden kann und eine Freitag-Tasche, die man zu seinen Stadtstreifzügen mitnehmen kann. Wir hatten nämlich spontan entschlossen, baden zu gehen und ich hatte natürlich nur eine Handtasche dabei, da war es schon praktisch, sowas auf dem Zimmer zu haben. Was ich auch ganz toll finde, aber nicht genutzt habe, da wir viel zu Fuß unterwegs waren: Für fahrbaren Untersatz ist auch gesorgt, denn man kann sich kostenlos Räder aber auch Minis ausleihen.

25hours viennaUnbedingt erwähnt werden muss auch die Rooftopbar, die „Dachboden“ heißt und natürlich auch passend zum Interieur-Konzept des Hotels eingerichtet ist. Aber das wichtigste ist hier nicht die Inneneinrichtung, sondern natürlich was man draußen zu sehen bekommt: Man genießt einen tollen Blick über das Museumsquartier mit einem leckeren Cocktail in der Hand. Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen, mit Kamera und Handy zum Sonnenuntergang anzurücken und bis nach der blauen Stunde zu bleiben….

blaue stunde in wien

25hours hotel vienna drink rooftopbar

25hours hotel vienna rooftopbar

vienna sunset rooftopbar 25hours hotel

Auch das Restaurant „1500 Foodmakers“, wo gleichzeitig auch morgens das Frühstück eingedeckt ist,  haben wir ausprobiert, und waren zufrieden. Dazu gibt es im Garten auch noch einen Airstream-Wagen, wo man Burger essen kann – den haben wir nicht ausprobiert. Hier ein Hinweis: Die Gastronomie des Hauses ist nicht nur bei Hotelgästen sondern auch bei den Wienern sehr beliebt. Also eine Reservierung im Restaurant lohnt sich und auch bei der Rooftopbar muss man sich vor allem am Wochenende darauf einstellen, dass es voll ist. Aber das beweist ja auch wieder die Qualität, es gibt nicht viele Hotels, wo man als Einheimischer gerne auf einen Drink hingeht, oder?

25hours vienna restaurant

25hours vienna dinner25hours vienna theke

Mein Fazit: Die Preise sind gehoben aber man bekommt auch etwas besonderes dafür, wenn man solche Konzepte mag. Ich kann mir auch vorstellen, dass es manchen Leuten etwas too much ist, aber uns hat gerade dieser Stil sehr viel Spaß gemacht. Manchmal sind ja gerade in so hippen durchgestylten Locations die Leute nicht wirklich geschult oder irgendwie zu cool, um freundlich zu sein. Dieses Klischee hat sich überhaupt nicht bestätigt. Die Mitarbeiter waren alle sehr freundlich und kompetent. Als wir nach einer Drogerie gefragt haben, weil wir unsere Zahncreme vergessen hatten, haben wir zum Beispeil einfach ne große Tube geschenkt bekommen und auch sonst haben wir uns sehr gut aufgehoben gefühlt.

25hours hotel vienna kiosk lobby

Ich werde bestimmt noch das ein oder andere Mal in anderen Städten, wo es ein 25hours Hotel gibt, vorbeischauen. Entweder als Hotelgast oder nur in die Bar oder Restaurants gehen. Die Hotels sind etwas besonderes und passen gerade super zu einem Städtetrip. Für einen längeren Urlaub bräuchte ich wahrscheinlich eher etwas gemütliches und nicht so sehr durchgestyltes – aber die Hotels sind soweit ich weiß alle sowieso alle als Stadthotels konzipiert.

Mehr zur Bloggerreise nach Wien und Baden bei Wien:

Rosentage in Baden bei Wien

*Ich wurde von der Stadt Wien und der Österreich Werbung Deutschland GmbH in das Hotel eingeladen – vielen Dank dafür! Meine Leser können sich aber wie immer sicher sein, dass der Text meine persönliche Meinung wiederspiegelt.

Balkon-Makeover 2016 // Großstadtoase und Bienenfreund

urban balcony styling 2016Eigentlich würde ich gerne viel mehr Interior-Blogposts machen. Nicht nur, weil meine Interior-Bilder und Posts anhand der Herzchen und Likes bei euch anscheinend so gut ankommen – sondern weil es mir auch richtig Spaß macht, eine Einrichtungsidee zu realisieren, das ganze zu fotografieren, schön anzurichten und mich nochmal durch die Schokoladenseiten und die Veränderungen in der Wohnung im nachheinein durch zu klicken.

white blue balkonyAber da sind wir schon beim wunden Punkt: dem Realisieren der Einrichtungsidee. Die meisten Räume haben mitterweile den Status „ich fühle mich wohl, gefällt mir gut aber i-Tüpfelechen fehlt noch“ erreicht. Der Status quo macht mich dann zu faul, um mich um das erwähnte i-Tüpfelchen zu kümmern – und so landet die Idee irgendwo im Hirn und nicht in der Wohnung – und schon gar nicht hier auf dem Blog.

Balkony blue white purpleDer einzige Ort, der wirklich regelmäßig ein Umstyling bekommt und auch hier landet, ist der Balkon. Dabei dürfte nicht ganz unbedeutend sein, dass er miniklein ist, und der Aufwand, sich ein Konzept zu überlegen und Blumen und Deko entsprechend zu besorgen, sich dementsprechend in Grenzen hält. Nachdem ich eigentlich schon im letzten Jahr geplant hatte, alles sommerlich in blau, weiß zu gestalten – mich dann aber spontan in rosa Pflanzen verliebt habe, und alles plötzlich ziemlich romantisch und rosa wurde, habe ich es dann dieses Jahr geschafft. Sommerfrische in blau und weiß mit grauen und lila Akzenten. Den Balkon vom vorletzten Jahr in rot und grau könnt ihr hier nochmal anschauen.

Balkon Lavendel detail collageWas bei mir immer dabei sein muss, sind frische Kräuter zum kochen. Dieses Jahr werde ich auch mal versuchen, Minze und Oregano regelmäßig abzuschneiden und zu trocknen. Mal schauen, ob sie fleißig nachwachsen.

balkon weiß blau lila 2016Außerdem brauche ich auch immer Kerzchen und Windlichter für die lauen Sommerabende. Das weiße Holzkästchen mit den Sternchen ist jetzt auch schon das dritte Jahr im Einsatz. Isolierspray sei dank, konnte ich es nochmal weißeln – bevor es dann im Herbst wahrscheinlich endgültig das zeitliche segnet.

balkonmakeover white blueWas mir dieses Jahr auch wichtig war, Pflanzen zu nehmen, die heimische Bienen gerne mögen. Die Bienen haben es mit den großen Feldern und Monokulturen, die oft in der Landwirtschaft eingesetzt werden, nämlich gar nicht leicht. Dabei sind sie so wichtig für unseren Lebensraum. Ohne Bienen sähe es nämlich auch für uns Menschen nicht so rosig aus. Man liest öfter, dass es den wilden Bienen in der Stadt sogar oft besser geht, als auf dem Land, weil es mehr Blumen gibt und eine große Vielfalt in den Parks und auch auf den Balkonen.

Was sehr praktisch war: Ich musste gar nicht groß googlen und nachfragen – im Gartencenter war eine Ecke mit Pflanzen aufgebaut, mit dem Hinweis, dass sie bienenfreundlich sind. Die zwei größeren Sträucher mit lila Blüten, die ich in die Ecken gestellt habe, sind wilder Basilikum, der wohl besonders gut bei den Bienchen ankommt. Eine weiß blütende Pflanze, deren Name ich jetzt nicht kenne, kam auch noch aus der Ecke dazu.

urban balkony ideaSo, nachdem der Sommer ja gestern mal eine Pause gemacht hat, hoffe ich, dass er schnell wieder kommt. Nachdem ich dieses Jahr recht spät mit meinem Balkon-Makeover dran war, bin ich ganz scharf auf Abendessen, Sundowner und das Sonntagsfrühstück in unserem „dritten Zimmerchen“ mit ganz viel Besuch von den Bienchen. Und wie schaut euer Balkon dieses Jahr aus? Habt eine schöne Woche,

*thea